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Blutmangel

Blutreserven: DRK warnt vor kritischer Lage

Das DRK schlägt Alarm: In mehreren Bundesländern reichen die Blutreserven für weniger als drei Tage. Jetzt Spendetermin vereinbaren!

Redaktion · 31. October 2026, 12:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 31.10.2026 von NIUS auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schlägt Alarm: In mehreren deutschen Bundesländern sind die Blutreserven auf ein kritisch niedriges Niveau gesunken. Herbstferien und eine einsetzende Erkältungswelle lassen die Spenderzahlen deutlich einbrechen – ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, in dem Kliniken auf eine stabile Versorgung angewiesen sind. Besonders angespannt ist die Situation in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg, wo die verfügbaren Vorräte derzeit für weniger als drei Tage reichen.

Warum die Blutreserven so schnell sinken

Die Kombination aus Herbstferien und der beginnenden Erkältungssaison trifft die Blutversorgung doppelt hart. Zum einen fallen viele potenzielle Spenderinnen und Spender aus, weil sie verreist sind oder sich selbst krank fühlen. Zum anderen steigt in der kälteren Jahreszeit die Nachfrage nach Blutprodukten in Krankenhäusern erfahrungsgemäß an.

Für eine stabile Versorgung der Kliniken wären laut DRK Reserven für mindestens vier bis fünf Tage notwendig. Die aktuellen Bestände in den betroffenen Regionen unterschreiten diesen Mindestwert erheblich und gefährden damit die Versorgungssicherheit bei Operationen, Unfällen und schweren Erkrankungen.

Regionale Schwerpunkte der Versorgungslücke

Die angespannteste Lage besteht derzeit in folgenden Bundesländern und Stadtstaaten:

  • Berlin
  • Brandenburg
  • Sachsen
  • Schleswig-Holstein
  • Hamburg

In all diesen Regionen liegen die Vorräte unter der kritischen Marke von drei Tagen. Das DRK appelliert daher insbesondere an Menschen in diesen Gebieten, kurzfristig einen Spendetermin zu vereinbaren und damit einen direkten Beitrag zur medizinischen Versorgung zu leisten.

Wer darf Blut spenden – und wann?

Grundsätzlich können alle gesunden Erwachsenen ab 18 Jahren Blut spenden. Wer jedoch selbst krank ist oder kürzlich krank war, muss einige Wartezeiten beachten:

  • Nach einer Erkältung ohne Fieber: Spende etwa eine Woche nach dem vollständigen Abklingen der Beschwerden möglich.
  • Nach einer fieberhaften Infektion: Mindestens vier Wochen Wartezeit erforderlich.
  • Nach der Einnahme von Antibiotika: Ebenfalls erst nach vier Wochen wieder spendeberechtigt.

Diese Regelungen dienen dem Schutz sowohl der Spendenden als auch der Empfängerinnen und Empfänger der Blutprodukte. Wer unsicher ist, ob eine Spende aktuell möglich ist, kann sich vorab telefonisch oder online beim DRK informieren.

Dringender Appell: Jetzt Spendetermin vereinbaren

Das DRK ruft alle gesunden Menschen ausdrücklich dazu auf, zeitnah einen Blutspendetermin zu buchen. Jede Spende kann Leben retten – besonders in Engpassphasen wie der aktuellen. Eine Vollblutspende dauert in der Regel nur wenige Minuten; der gesamte Aufenthalt inklusive Anmeldung, Voruntersuchung und Nachruhe beträgt etwa eine Stunde.

Sollte sich die Lage nicht rasch entspannen, drohen Einschränkungen bei planbaren Operationen. Mittelfristig sind regelmäßige Spendeaktionen und eine breitere gesellschaftliche Beteiligung notwendig, um saisonale Versorgungsengpässe künftig zu vermeiden. Der Herbst macht einmal mehr deutlich, wie abhängig das Gesundheitssystem von der Spendebereitschaft der Bevölkerung ist.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (NIUS). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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