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Fatih Çevikkollu

Fatih Çevikkollu sorgt mit Söder-Witz für Eklat

Comedian Fatih Çevikkollu sorgte auf Hendrik Wüsts Türkeireise mit einem Witz über Markus Söder für Kopfschütteln – das Programm wurde abrupt gekürzt.

Redaktion · 1. October 2026, 23:30 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 01.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein Auftritt des Kölner Comedians Fatih Çevikkollu auf einer Delegationsreise von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst in die Türkei ist gehörig schiefgelaufen. Der 53-jährige Komiker wurde eigens aus Köln eingeflogen, um auf einer Bootspartie auf dem Bosporus für Unterhaltung zu sorgen – doch seine Witze stießen bei der CDU-geführten Delegation auf wenig Gegenliebe. Am Ende wurde das Programm vorzeitig und abrupt beendet.

Bootspartie auf dem Bosporus mit 60-köpfiger Delegation

Wüst hatte für seine Türkeireise eine rund 60-köpfige Delegation zusammengestellt. Auf dem Bosporus sollte bei einer Bootsfahrt auch ein kulturelles Rahmenprogramm für Auflockerung sorgen. Als Unterhalter war Fatih Çevikkollu gebucht, der in Deutschland vor allem für sein politisch-satirisches Kabarettprogramm bekannt ist. Dass seine Pointen nicht unbedingt auf CDU-Linie liegen würden, hätte im Vorfeld auffallen können.

Der Comedian ist für seinen kritischen Blick auf gesellschaftliche und politische Themen bekannt. Entsprechend überraschte es kaum, dass er auch auf dieser offiziellen Veranstaltung nicht mit Selbstzensur glänzte.

Witze über Leitkultur und Markus Söder

Çevikkollu scherzte unter anderem über eine deutsche Leitkultur, die seiner Ansicht nach gar nicht existiere. Das allein dürfte in der Runde bereits für Unbehagen gesorgt haben. Den eigentlichen Eklat löste jedoch ein Witz über den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder aus.

Der Comedian fragte rhetorisch, wie man Deutschland als blond und blauäugig beschreiben könne – und merkte an, Söder sehe eher aus wie ein „osteuropäischer Gebrauchtwagenhändler”. Die Pointe zielte erkennbar auf das Bild ab, das Teile der Union von einer deutschen Leitkultur zeichnen – und kontrastierte es mit der äußeren Erscheinung prominenter CDU- und CSU-Politiker.

Reaktion: Kopfschütteln und technischer Abbruch

Die Reaktion von Hendrik Wüst ließ nichts an Deutlichkeit vermissen: Der Ministerpräsident schüttelte mehrfach den Kopf. Von Begeisterung keine Spur. Kurz darauf wurde das Programm offiziell mit dem Hinweis auf Tonprobleme abgebrochen – ein Schritt, den Beobachter als wenig zufällig werteten.

  • Çevikkollu wurde eigens aus Köln zur Veranstaltung eingeflogen
  • Seine Witze über Leitkultur und Markus Söder sorgten für sichtbares Unbehagen
  • Wüst schüttelte während des Auftritts mehrfach den Kopf
  • Das Programm wurde unter Verweis auf Tonprobleme vorzeitig beendet

Ob die technischen Probleme tatsächlich spontan auftraten oder als willkommener Ausweg dienten, blieb offen. Fest steht: Der Abend verlief für alle Beteiligten weit weniger harmonisch, als es sich die Organisatoren wohl erhofft hatten.

Humor als politisches Minenfeld

Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie heikel die Kombination aus politischer Satire und offiziellen Staatsveranstaltungen sein kann. Comedians wie Çevikkollu leben von der Reibung mit dem Establishment – genau das macht sie auf Partei- oder Regierungsveranstaltungen zur Wundertüte. Wüsts Entscheidung, ausgerechnet einen für seine politische Schärfe bekannten Kabarettisten zu buchen, dürfte im Nachhinein für interne Diskussionen gesorgt haben.

Für Çevikkollu selbst ist der Vorfall indes kaum rufschädigend – eher das Gegenteil. In der Kabarettszene gilt ein unerwünschter Auftritt bei einer CDU-Delegation als Gütesiegel. Ob Wüst künftig bei der Auswahl seiner Entertainerprogramme mehr Vorsicht walten lässt, bleibt abzuwarten. Der Bosporus-Abend jedenfalls dürfte in die Anekdotensammlung nordrhein-westfälischer Auslandsreisen eingehen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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