Flugpreise steigen: Wen Airlines am stärksten treffen

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Dieses Video wurde am 14.08.2026 von Handelsblatt auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Fluggesellschaften testen derzeit nahezu täglich aus, wie weit sie ihre Preise nach oben schrauben können. Doch nicht alle Passagiere sind gleichermaßen betroffen: Vor allem drei Gruppen von Fluggästen spüren den Preisanstieg besonders deutlich. Hintergrund sind gestiegene Kerosinkosten, die die Airlines über höhere Ticketpreise an ihre Kunden weitergeben – ein Mechanismus, der sich inzwischen in nahezu allen Marktsegmenten niederschlägt.

Billigflieger in Europa: Preise mehr als verdoppelt

Am stärksten hat sich das Fliegen mit Billiganbietern innerhalb Europas verteuert. Im Februar zahlten Passagiere im Schnitt noch 73 Euro für eine innereuropäische Strecke – im Mai waren es bereits 84 Euro. Das entspricht einem Anstieg von gut 15 Prozent innerhalb von nur drei Monaten.

Doch das ist nur die jüngste Entwicklung. Anbieter wie Ryanair, EasyJet und Wizz Air haben ihre Preise auch schon in den Monaten zuvor kräftig erhöht. Seit Anfang 2024 haben sich die Ticketpreise bei diesen Gesellschaften sogar mehr als verdoppelt – eine Entwicklung, die Sparfüchse und Gelegenheitsreisende empfindlich trifft.

Besonders betroffen sind dabei:

  • Spontanreisende ohne Frühbucherrabatt
  • Passagiere auf stark nachgefragten Urlaubsrouten
  • Reisende, die flexibel auf günstige Alternativen angewiesen sind

Economy Richtung USA: Irankrieg als Preistreiber

Auch auf Langstrecken ist das Reisen deutlich teurer geworden. Economy-Tickets der großen europäischen Airlines in Richtung USA kosten inzwischen rund 20 Prozent mehr als noch kurz vor Ausbruch des Irankriegs.

Der Konflikt hat die geopolitische Lage im Nahen Osten und damit wichtige Flugrouten und Treibstoffkosten nachhaltig beeinflusst. Die erhöhten Betriebskosten schlagen sich direkt in den Ticketpreisen für Transatlantikflüge nieder – ein Segment, das bislang als vergleichsweise stabil galt.

Für Reisende bedeutet das: Wer eine Reise in die USA plant, sollte die aktuellen Marktpreise nicht mit Vorkrisenniveaus vergleichen und entsprechend mehr Budget einkalkulieren.

Warum weitere Preiserhöhungen wahrscheinlich sind

Ein Ende des allgemeinen Preisanstiegs ist vorerst nicht in Sicht. Viele der Flüge, die derzeit stattfinden, wurden noch zu den alten, niedrigeren Preisen gebucht – oft Monate im Voraus. Die Airlines haben diesen Preisunterschied bisher also noch nicht vollständig ausgleichen können.

Um das Defizit zu kompensieren, dürften die Gesellschaften in der zweiten Jahreshälfte erneut an der Preisschraube drehen. Besonders deutlich wird diese Strategie bei Lufthansa: Der Konzern setzt gezielt auf sehr kurzfristige Buchungen, bei denen die Zahlungsbereitschaft der Passagiere erfahrungsgemäß höher ist, um überdurchschnittliche Preise durchzusetzen.

Für Verbraucher empfiehlt sich daher mehr denn je ein frühzeitiges Buchen, um den teuersten Preisstufen zu entgehen.

Drei Gruppen im Fokus der Airlines

Zusammengefasst lassen sich die am stärksten betroffenen Passagiergruppen klar benennen:

  • Europareisende mit Billigairlines, die seit 2024 massiv gestiegene Grundpreise zahlen
  • Transatlantik-Reisende in der Economy-Klasse, die den geopolitischen Preisaufschlag spüren
  • Kurzfristbucher, die gezielt höhere Tarife angeboten bekommen

Die Entwicklung zeigt, dass der Wettbewerbsdruck unter den Airlines zwar weiterhin besteht, aber nicht mehr automatisch zu günstigen Preisen für Verbraucher führt. Solange Kerosinpreise hoch bleiben und geopolitische Unsicherheiten anhalten, dürften Flugtickets strukturell teurer bleiben als noch vor einigen Jahren. Reisende sollten ihre Urlaubsbudgets entsprechend anpassen und Frühbucherangebote konsequent nutzen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (Handelsblatt). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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