Dieses Video wurde am 16.08.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Ein verheerender Großbrand in Hessen hat in der Nacht zum Sonntag eine Reitanlage im Kreis Offenbach vollständig zerstört. Das Feuer brach am späten Samstagabend aus und fraß sich innerhalb kürzester Zeit durch Reithalle und Lagerhalle. Meterhohe Flammen schlugen in den Nachthimmel. Zwei Menschen wurden bei den Löscharbeiten verletzt, die Pferde konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Erst gegen 7 Uhr morgens endeten die Hauptlöscharbeiten nach einer langen Einsatznacht.
Großbrand greift auf Wald über – Großalarm für gesamten Kreis
Das Feuer entwickelte sich rasend schnell zu einem Großschadensereignis. Nicht nur die Reitanlage selbst stand in Flammen – das Feuer griff unmittelbar auch auf den angrenzenden Waldbereich über und drohte, sich weiter auszubreiten. Angesichts des Ausmaßes löste die Feuerwehr Großalarm für den gesamten Kreis Offenbach aus.
Rund 200 Einsatzkräfte rückten in der Nacht an, um die Flammen zu bekämpfen. Der Einsatz stellte die Helfer vor erhebliche logistische Herausforderungen, da das verfügbare Löschwasser im Verlauf der Nacht knapp wurde.
Pferde gerettet – zwei Verletzte bei den Löscharbeiten
Trotz der chaotischen Lage gelang es Helfern, sämtliche Pferde rechtzeitig aus der brennenden Anlage zu führen und in Sicherheit zu bringen. Dieser Umstand wurde als wesentlicher Teilerfolg des Einsatzes gewertet.
Weniger glimpflich verlief die Nacht für zwei Menschen: Sie wurden während der Löscharbeiten verletzt und mussten medizinisch versorgt werden. Nähere Angaben zu den Verletzungen und den Betroffenen machte der Kreis zunächst nicht.
- Brandausbruch: später Samstagabend
- Betroffene Gebäude: Reithalle und Lagerhalle vollständig zerstört
- Rund 200 Einsatzkräfte im Einsatz
- Zwei Verletzte unter den Helfern
- Alle Pferde konnten gerettet werden
Löschwasser knapp – Landwirte springen ein
Als die Wasserversorgung an ihre Grenzen stieß, zeigten Anwohner und Landwirte aus der Region spontane Solidarität: Sie stellten ihre eigenen Wasservorräte und Fahrzeuge zur Verfügung, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Ohne diese Unterstützung wäre eine effektive Brandbekämpfung über die gesamte Nacht kaum möglich gewesen.
Die Löscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden. Das Nachlöschen gestaltete sich laut Berichten als mühsame Handarbeit, da Glutnester in den Trümmern der Hallen immer wieder aufflackerten.
Einsatz endet erst am Sonntagmorgen
Gegen 7 Uhr morgens erklärte die Feuerwehr die Hauptlöscharbeiten offiziell für beendet – nach einer rund achtstündigen Einsatznacht. Eine Brandwache blieb anschließend vor Ort, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern und die Sicherheit zu gewährleisten.
Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Die Ermittlungen zur Ursache des Feuers dürften erst nach einer eingehenden Untersuchung der Brandstelle Aufschluss geben. Der entstandene Sachschaden wird vermutlich in die Hunderttausende gehen. Für die Betreiber der Reitanlage bedeutet der Brand einen massiven wirtschaftlichen Verlust.
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