Thursday, 1. October 2026
Start›Verkehr & Mobilität›Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung
Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung

Beinahe-Katastrophe München: Bericht liegt vor

Nach dem Startbahnvorfall von Vietnam Airlines in München liegt ein erster Untersuchungsbericht vor. Gebremst wurde – doch die Ursache bleibt offen.

Redaktion · 30. September 2026, 23:30 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 30.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Am Flughafen München kam es vergangenen Monat zu einer Beinahe-Katastrophe, die bundesweit für Aufsehen sorgte: Ein Flugzeug der Vietnam Airlines schoss beim Startvorgang über die Startbahn hinaus, konnte jedoch im allerletzten Moment abheben. Nun hat die zuständige Behörde einen ersten Untersuchungsbericht vorgelegt, der einen entscheidenden Hinweis auf die mögliche Ursache liefert – und dennoch zentrale Fragen offenlässt.

Beinahe-Katastrophe am Flughafen München: Was geschah?

Beim Startvorgang auf dem Flughafen München verlangsamte sich das Flugzeug der Vietnam Airlines unerwartet, anstatt planmäßig zu beschleunigen. Die Maschine schoss trotzdem über die Startbahn hinaus, bevor sie sich gerade noch in die Luft erheben konnte. Das Flugzeug wurde dabei beschädigt. Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand an Bord oder am Boden – ein Umstand, der angesichts der Dramatik des Vorfalls als großes Glück gilt.

Der Vorfall hatte unmittelbar nach seinem Bekanntwerden erhebliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen und Fragen zur Sicherheit am Münchner Flughafen aufgeworfen.

Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat nun einen ersten offiziellen Bericht zu dem Zwischenfall vorgelegt. Das zentrale Ergebnis: Während des Startvorgangs wurde gebremst. Damit steht fest, dass ein Bremsvorgang stattfand, der den normalen Startablauf störte und zur gefährlichen Situation beitrug.

Die Erkenntnisse des Berichts lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Das Flugzeug der Vietnam Airlines bremste während des laufenden Startvorgangs.
  • Die Maschine überschritt das Ende der Startbahn, bevor sie abhob.
  • Das Flugzeug wurde durch den Vorfall beschädigt.
  • Es gab keine Verletzten unter Passagieren oder Besatzung.
  • Die genaue Ursache des Bremsvorgangs ist weiterhin ungeklärt.

Pilotenfehler oder technischer Defekt?

Die entscheidende Frage bleibt vorerst unbeantwortet: Trat der Pilot versehentlich auf die Bremse, oder liegt ein technischer Defekt im Bremssystem des Flugzeugs vor? Beide Szenarien werden von den Ermittlern weiterhin als möglich eingestuft.

Im Falle eines Pilotenfehlers würden Fragen zur Ausbildung, zum Stressmanagement und zu den Abläufen im Cockpit in den Fokus rücken. Ein technischer Defekt hingegen hätte weitreichendere Konsequenzen für den Flugzeugtyp und möglicherweise für die gesamte Flotte der Airline. Die BFU wird ihre Untersuchungen fortsetzen, um diese Frage abschließend zu klären.

Ausblick: Weitere Untersuchungen notwendig

Der vorliegende Bericht ist ausdrücklich als erster Untersuchungsbericht zu verstehen – ein abschließendes Ergebnis steht noch aus. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wird Flugschreiberdaten, Cockpit-Sprachaufzeichnungen und technische Befunde der Maschine weiter auswerten. Auch eine Befragung der Besatzung dürfte Teil der weiteren Untersuchung sein.

Bis ein vollständiges Bild der Ereignisse vorliegt, bleibt die Ursache der Beinahe-Katastrophe am Flughafen München offiziell ungeklärt. Experten erwarten, dass der abschließende Bericht wichtige Konsequenzen für Sicherheitsstandards und Ausbildungsvorschriften haben könnte – abhängig davon, ob menschliches oder technisches Versagen als Auslöser identifiziert wird.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

RE

Redaktion

Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schnell, klar und rund um die Uhr aktualisiert.

Kommentar schreiben

Mehr aus Verkehr & Mobilität

Alle Beiträge →