Großbrand Hohes Venn bedroht Monschau

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Dieses Video wurde am 16.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein Großbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn hält die Grenzregion zwischen Belgien und Nordrhein-Westfalen in Atem. Während sich die Lage im deutschen Hürtgenwald nach tagelangem Feuereinsatz entspannt hat und evakuierte Bewohner in ihre Häuser zurückkehren konnten, wächst unmittelbar hinter der Grenze eine weitaus größere Gefahr: Das Feuer im belgischen Hochmoor ist bereits neunmal so groß wie die verbrannte Fläche im Hürtgenwald und nähert sich der deutschen Kleinstadt Monschau auf rund drei Kilometer.

Entspannung im Hürtgenwald – Eskalation im Hohes Venn

Die Einsatzleitung im Hürtgenwald vermeldete, den dortigen Brand aktuell unter Kontrolle zu haben. Nachlassende Hitze und schwacher Wind begünstigen die Situation. Bewohner des Ortsteils Gai, die ihre Häuser verlassen und anderweitig übernachten mussten, konnten zurückkehren. „Wir sind unendlich dankbar, dass sie uns hier das Dorf erhalten konnten”, sagte eine Anwohnerin erleichtert.

Doch die Erleichterung auf deutscher Seite steht in starkem Kontrast zur Lage in Belgien. Im Naturschutzgebiet Hohes Venn brennt ein ausgedehntes Hochmoor. Das Löschen gestaltet sich extrem schwierig, da der Boden zu großen Teilen aus Torf besteht, der tief im Untergrund weiterglühen kann.

Löscheinsatz im Hochmoor: Außergewöhnliche Lage erfordert außergewöhnliche Mittel

Die belgischen Einsatzkräfte haben zwischen 100 und 200 Feuerwehrleute im Einsatz, je nach Schichteinteilung. Unterstützung kommt auch aus den Niederlanden – Feuerwehrleute aus der Provinz Limburg sind bereits eingetroffen. Zudem halfen deutsche Kräfte über Nacht mit unschätzbarer Unterstützung aus.

Die belgische Einsatzleitung betonte: „Die Lage ist außergewöhnlich, also setzen wir auch außergewöhnliche Mittel ein.” In der belgischen Stadt Malmedy wurde ein Aufnahmezentrum für evakuierte Bewohner eingerichtet. Die Grenzorte Küchelscheid und Leikhaul wurden bereits geräumt.

  • Brandfläche im Hohes Venn ist neunmal so groß wie die abgebrannte Fläche im Hürtgenwald
  • Torfboden erschwert die Brandbekämpfung erheblich
  • 100 bis 200 Einsatzkräfte aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden im Einsatz
  • Belgische Grenzorte Küchelscheid und Leikhaul bereits evakuiert
  • Aufnahmezentrum für Evakuierte in Malmedy eingerichtet

Monschau bereitet Evakuierung vor – 5.000 Menschen in Bereitschaft

In der deutschen Kleinstadt Monschau laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die Feuerwehr hat Feldgrundstücke entlang der deutsch-belgischen Grenze gewässert, um einen Schutzpuffer aufzubauen und im Ernstfall Zeit zu gewinnen. Die Flammenfront befindet sich derzeit rund drei Kilometer von der Grenze entfernt – eine Distanz, die bei anhaltender Windstille vorerst stabil bleibt.

Über das Katwarn-Warnsystem wurde am Morgen eine Evakuierungsempfehlung für besonders grenznahe Bereiche ausgegeben. Betroffen sind die Ortschaften Plattefenn, Leiloch sowie der westlich des Messewegs gelegene Teil von Kaltherberg – zusammen rund 500 Menschen. Sie wurden gebeten, ihre Häuser vorsorglich bis 10 Uhr zu verlassen. Die Empfehlung gilt zunächst bis 18 Uhr. Hauptgrund ist nicht die unmittelbar drohende Ausbreitung der Flammen, sondern die starke Rauchbelastung.

Darüber hinaus bereiten sich die Ortsteile Kaltherberg und Mützenich – mit zusammen rund 5.000 Einwohnern – auf eine mögliche vollständige Räumung vor. Eine generelle Evakuierung ist bislang jedoch nicht angeordnet. Die Stadt Monschau betont, es handele sich um Vorsichtsmaßnahmen.

Ausblick: Windlage bleibt entscheidend

Das weitere Ausmaß der Gefahr für die deutschen Ortschaften hängt maßgeblich von der Windentwicklung ab. Derzeit begünstigt Windstille eine relative Stabilisierung der Feuerschneise. Sollte der Wind jedoch auffrischen und in Richtung Deutschland drehen, könnte sich die Lage rasch zuspitzen. Die deutsche Feuerwehr steht bereits mit Löschwasser bereit, um einen möglichen Übergriff der Flammen auf deutsches Gebiet sofort bekämpfen zu können. Behörden und Einsatzkräfte beobachten die Situation kontinuierlich und halten die Bevölkerung über das Katwarn-System auf dem Laufenden.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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