Monday, 21. September 2026
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SPD Berlin: Krach spricht von katastrophalem Ergebnis

Nach der Berliner Wahl zieht SPD-Spitzenkandidat Krach ein bitteres Fazit: Die Partei wurde abgewählt – nach 37 Jahren ununterbrochener Regierungsbeteiligung.

Redaktion · 20. September 2026, 22:23 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 20.09.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die SPD Berlin hat bei der Abgeordnetenhauswahl ein historisch schwaches Ergebnis eingefahren. Spitzenkandidat Raed Krach sprach am Wahlabend offen von einem „katastrophalen Ergebnis” für seine Partei. Nach 37 Jahren ununterbrochener Regierungsbeteiligung in der Hauptstadt haben die Wählerinnen und Wähler die Sozialdemokraten abgestraft – der Regierungsauftrag liegt nun bei anderen Parteien.

Ende einer Ära: SPD verliert Berliner Regierungsauftrag

Jahrzehntelang galt die SPD als die prägende politische Kraft in der Hauptstadt. Doch mit dem Wahlergebnis vom 20. September 2026 endet eine Ära. Krach räumte unumwunden ein, dass die Partei für die Politik der vergangenen Jahrzehnte zur Rechenschaft gezogen wurde.

„Wir waren viele Jahre die Berlinpartei“, erklärte Krach, „und heute sind wir abgewählt worden.” Diese Niederlage wiegt umso schwerer, da die SPD seit 1989 ohne Unterbrechung an der Berliner Landesregierung beteiligt war – eine Kontinuität, die nun abrupt endet.

Krach betonte dabei, er persönlich sehe Berlin als eine „wunderbare Stadt”, die sich großartig entwickelt habe. Dennoch seien viele Berlinerinnen und Berliner mit konkreten Missständen unzufrieden gewesen und hätten die Verantwortung dafür der SPD zugeschrieben.

Koalitionsfragen: Gespräche vorerst vertagt

Trotz der Niederlage dürfte die SPD rechnerisch kaum aus einer künftigen Berliner Regierung wegzudenken sein. Ohne die Sozialdemokraten scheinen stabile Mehrheiten im Abgeordnetenhaus kaum darstellbar – eine politische Realität, die Krachs Partei trotz des schlechten Abschneidens als potenziellen Koalitionspartner im Gespräch hält.

Krach selbst stellte klar, dass er grundsätzlich gesprächsbereit ist:

  • In einer Demokratie müssten Demokratinnen und Demokraten miteinander reden, so Krach.
  • Konkrete Koalitionsverhandlungen seien am Wahlabend jedoch noch nicht das Thema.
  • Zunächst gelte es, das Ergebnis zu analysieren und intern aufzuarbeiten.

Diese zurückhaltende Haltung ist politisch nachvollziehbar: In der Wahlnacht Koalitionssignale zu senden, während die eigene Partei ihre Niederlage noch verdaut, hätte taktisch unklug gewirkt.

Warum hat Berlin die SPD abgestraft?

Die Gründe für das schlechte Abschneiden der Berliner SPD sind vielschichtig. Krach deutete an, dass Unzufriedenheit mit der Stadtpolitik eine zentrale Rolle gespielt habe. Ob Verkehrschaos, steigende Mieten, Probleme in der Verwaltung oder die allgemeine Lebensqualität in bestimmten Bezirken – viele Hauptstadtbewohner verbinden diese Missstände mit der langjährigen SPD-Regierungsverantwortung.

Dass eine Partei nach knapp vier Jahrzehnten an der Macht für den Zustand einer Stadt verantwortlich gemacht wird, ist ein klassisches Muster in der Demokratie. Selbst wenn Krach die Entwicklung Berlins positiv bewertet, spiegelt das Wahlergebnis eine andere Wahrnehmung großer Teile der Bevölkerung wider.

Hinzu kommt der bundesweite Rückenwind für andere Parteien, der sich auch auf Landesebene bemerkbar macht und traditionellen Volksparteien wie der SPD zusetzt.

Ausblick: Neuaufstellung und schwieriger Weg zurück

Für die Berliner SPD beginnt nun eine Phase der Neuorientierung. Die Partei muss entscheiden, ob sie als Juniorpartner in eine neue Koalition eintritt oder sich in der Opposition neu erfindet. Beides birgt Risiken und Chancen zugleich.

Krach selbst steht als Spitzenkandidat einer abgestraften Partei unter erheblichem Druck. Wie die innerparteiliche Aufarbeitung des Ergebnisses verläuft und wer künftig die Berliner SPD führt, wird in den kommenden Wochen entschieden. Klar ist: Der Weg zurück zur dominierenden Kraft in der Hauptstadt wird lang und steinig sein.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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