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Märkte am Morgen: DAX, Super Micro & TUI

Märkte am Morgen am 12. August: DAX-Rekord, starke Super-Micro-Zahlen, Gewinnwarnung bei Thyssenkrupp Nucera und schwache TUI-Quartalsbilanz im Überblick.

Redaktion · 12. August 2026, 08:16 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 12.08.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Märkte am Morgen des 12. August stehen ganz im Zeichen gemischter Signale: Der DAX hat zwar erneut ein Rekordhoch bei 26.540 Punkten markiert, doch vorbörslich deutet sich ein leicht negativer Start an. Wichtige Quartalszahlen von Super Micro Computer, Hims & Hers, Nebius und TUI sowie eine Gewinnwarnung von Thyssenkrupp Nucera sorgen für Gesprächsstoff – und die mit Spannung erwarteten US-Inflationsdaten für Juli (14:30 Uhr) könnten den Handelstag entscheidend prägen.

DAX auf Rekordniveau – Wall Street mit Verlusten

Der DAX schloss am Dienstag mit einem moderaten Plus von 0,26 %, nachdem er zwischenzeitlich ein neues Allzeithoch erreicht hatte. Für den heutigen Handelstag wird vorbörslich ein leichtes Minus erwartet – auch als Reaktion auf die schwächeren US-Vorgaben. An der Wall Street gab der Dow Jones um 0,3 % nach, der S&P 500 verlor ebenfalls 0,3 %, der Nasdaq sogar 0,6 %.

In Asien präsentiert sich das Bild uneinheitlich: Der Nikkei legt 0,8 % zu, während der Hang Seng 1,1 % im Minus notiert. Der Shanghai Composite hält sich mit einem Mini-Plus von 0,17 % knapp im grünen Bereich. Der Ölpreis der Sorte Brent stieg leicht auf rund 89,59 US-Dollar. Der Bitcoin bewegt sich weiter seitwärts in der Spanne zwischen 61.000 und 64.000 US-Dollar.

Super Micro Computer: Starke Margen überzeugen

Super Micro Computer hat nachbörslich Quartalszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Beim Umsatz verfehlte das Unternehmen mit 11,12 Milliarden US-Dollar die Erwartungen von 11,6 Milliarden leicht. Der Gewinn je Aktie hingegen übertraf die Prognosen deutlich: 1,62 US-Dollar je Aktie standen einem Konsens von lediglich 0,92 US-Dollar gegenüber – im Vorjahresquartal waren es noch 0,31 US-Dollar.

Besonders positiv stach die Bruttomarge von 17,5 % hervor, die die erst kürzlich angehobene Prognose von 15 bis 17 % übertraf. Für das neue Geschäftsjahr 2026/27 erwartet Super Micro einen Umsatz zwischen 65 und 72 Milliarden US-Dollar. Die Aktie reagierte vorbörslich mit einem Plus von rund 8 %.

Hims & Hers und Nebius: Wachstum trifft auf Verluste

Hims & Hers meldete ein Umsatzwachstum von 38 % gegenüber dem Vorjahr und übertraf damit die Analystenerwartungen. Die Abonnentenzahl stieg um 19 %, der Auslandsumsatz sogar um mehr als das 17-Fache – von 7,5 Millionen auf 131,6 Millionen US-Dollar, angetrieben durch die Übernahme des australischen Unternehmens Eucalyptus.

Dennoch rutschte das Unternehmen in die Verlustzone: Ein Verlust von 86,3 Millionen US-Dollar stand einem Gewinn von 42,5 Millionen im Vorjahresquartal gegenüber. Die Bruttomarge brach von 76 % auf 44 % ein. Grund: die Partnerschaft mit Novo Nordisk für das Abnehmmedikament Ozempic, die höhere Kosten verursacht als die zuvor selbst hergestellten Generika. Die Aktie verlor 4 %.

Bei Nebius werden die Zahlen noch heute vor US-Handelsbeginn erwartet. Analysten rechnen mit einer Vervierfachung des Umsatzes um rund 442 %, aber auch mit einem Verlust je Aktie von 0,71 US-Dollar – begründet durch hohe Investitionsausgaben in GPU-Rechenzentren. Vorbörslich notiert die Aktie bereits rund 7,5 % im Plus.

  • Nebius: Umsatz +442 % erwartet (Gesamtjahr: rund 3,36 Milliarden US-Dollar)
  • Erwarteter EPS-Verlust: –0,71 US-Dollar (Vorjahr: +2,45 US-Dollar)
  • Investitionen in GPU-Rechenzentren als Haupttreiber des Verlusts

Thyssenkrupp Nucera mit Gewinnwarnung – TUI spürt Geopolitik

Thyssenkrupp Nucera hat seine Jahresprognose deutlich nach unten angepasst. Für das Geschäftsjahr 2025/26 wird nun ein Verlust zwischen –105 und –175 Millionen Euro erwartet, nach einer vorherigen Spanne von –80 bis –30 Millionen Euro. Auslöser ist der Ausstieg aus der Serienfertigung von Hochtemperatur-Elektrolyseanlagen (SOEC), der einen Einmaleffekt von rund 30 Millionen Euro im vierten Quartal verursacht. Nachbörslich gab die Aktie fast 3 % nach.

TUI leidet unter den geopolitischen Unsicherheiten: Die Kundenanzahl sank im dritten Quartal um 3 %, der Umsatz ging um 6 % zurück, das bereinigte EBIT sogar um 27 %. Dennoch bestätigte das Unternehmen die EBIT-Prognose für das Gesamtjahr von 1,1 bis 1,4 Milliarden Euro. In den letzten vier Wochen seien wieder steigende Buchungen zu verzeichnen gewesen – Last-Minute-Reisen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Vorbörslich verliert die TUI-Aktie rund 0,8 %.

Alles in allem bleibt der heutige Handelstag von zahlreichen Einzelwert-Impulsen geprägt. Der entscheidende Makro-Katalysator kommt jedoch um 14:30 Uhr: Die US-Inflationsdaten für Juli dürften maßgeblich beeinflussen, ob die Fed im September eine Zinssenkung einleitet oder abwartet.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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