Märkte am Morgen: Ölpreis, Renditen und Aktien

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Dieses Video wurde am 18.08.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Märkte am Morgen stehen unter Druck: Steigende Anleiherenditen, eskalierende Spannungen im Nahen Osten und ein anziehender Ölpreis trüben die Stimmung an den Börsen. Obwohl DAX und S&P 500 in der Vorwoche noch neue Rekordhochs markiert hatten, deutet der aktuelle Handelsstart auf eine Konsolidierung hin. Schwache Vorgaben aus Asien verstärken die zurückhaltende Haltung der Anleger. Im Fokus stehen heute Einzelwerte wie Meta, Nike, Rheinmetall, Deutsche Telekom, Lanxess, Schott Pharma und TotalEnergies.

Steigende Renditen und Ölpreis belasten die Börsen

Der zentrale Belastungsfaktor für die Märkte sind derzeit die steigenden Anleiherenditen. Die US-Renditen haben ein Niveau erreicht, das zuletzt im Jahr 2007 zu beobachten war – ein deutliches Signal dafür, dass Anleger strukturell höhere Inflation einpreisen. Hintergrund ist die anhaltende Eskalation im Nahen Osten, die über die strategisch wichtige Straße von Hormus direkte Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte haben könnte.

Der Ölpreis (Brent) hat sich wieder über die 200-Tage-Linie vorgearbeitet. Sollte der mittelfristige Abwärtstrend bei rund 93 bis 94 US-Dollar nachhaltig gebrochen werden, ist ein Anstieg in Richtung 100 US-Dollar je Barrel nicht auszuschließen. Steigende Energiepreise würden den Inflationsdruck weiter erhöhen und die Notenbanken unter Zugzwang setzen.

Für die Aktienmärkte bedeutet das ein schwieriges Umfeld: Höhere Renditen machen festverzinsliche Anlagen attraktiver und erhöhen die Finanzierungskosten für Unternehmen und Privathaushalte. Das Handelsvolumen war zuletzt gering, was die aktuellen Bewegungen in ihrer Aussagekraft relativiert – die Rekordstände bleiben vorerst bestehen.

Meta im Visier der US-Bundesstaaten

Ein wichtiges Thema am heutigen Tag ist das Gerichtsverfahren gegen Meta. Mehrere US-Bundesstaaten haben sich zusammengeschlossen, um Meta vor Gericht zu zwingen, den Algorithmus seiner Plattformen so anzupassen, dass das Suchtpotenzial für Nutzer – insbesondere für Kinder und Jugendliche – reduziert wird.

Experten warnen: Sollten die Bundesstaaten mit ihrer Klage Erfolg haben, könnte das erhebliche Folgen für das Geschäftsmodell von Meta haben. Der Konzern finanziert sich nahezu vollständig über Online-Werbung, die von möglichst langen Nutzungszeiten auf den Plattformen abhängt. Eine algorithmische Abschwächung dieser „Stickiness” würde direkt in die Umsätze eingreifen. Das Verfahren gilt als richtungsweisend für die gesamte Social-Media-Branche.

Nike auf 11-Jahres-Tief – Trendwende in Sicht?

Nike befindet sich auf dem tiefsten Kursniveau seit elf Jahren. Die Skepsis am Markt ist groß, ob dem Konzern die Trendwende gelingt. Dabei bleibt Nike mit einer Börsenbewertung von rund 57 Milliarden US-Dollar umsatzmäßig der größte Sportartikelkonzern der Welt.

Aus charttechnischer Sicht gilt die aktuelle Phase als mögliche Übertreibung nach unten – ähnlich wie es zuvor eine Übertreibungsphase nach oben gab. Für langfristig orientierte Anleger könnte sich hier eine Einstiegsgelegenheit bieten:

  • Starke Marke mit globalem Marktführerstatus
  • Fundamentale Bewertung auf mehrjährigem Tiefstand
  • Technisches Aufwärtspotenzial von 20 bis 25 % allein bis zu früheren Widerstandszonen
  • Kurzfristig bleibt das Umfeld belastet, langfristiger Horizont empfohlen

Rheinmetall, Telekom, Lanxess, Schott Pharma und TotalEnergies im Überblick

Rheinmetall profitiert weiterhin von neuen Rüstungsaufträgen. Nach dem Überwinden der 1.000-Euro-Marke hat sich die Aktie stabilisiert und entwickelt sich seither aufwärts. Technisch ist ein Anstieg bis in den Bereich von 1.400 bis 1.430 Euro denkbar, wo der GD200 als Widerstand verläuft.

Die Deutsche Telekom hat zwei kleinere Übernahmen in Polen angekündigt – Fiberhost und Enea –, die das Glasfaser- und Netzangebot in dem Markt komplettieren sollen. Beide Deals kosten zusammen rund eine Milliarde Euro. Kurzfristig wird die Marke von 30 Euro als nächster Widerstand beobachtet.

Lanxess kämpft weiterhin mit Niedrigwasserständen in Rhein und Donau sowie hoher Verschuldung. Kurzfristige Kurs­katalysatoren fehlen, das Chance-Risiko-Verhältnis auf dem aktuellen Niveau gilt jedoch als attraktiv für geduldige Investoren.

Schott Pharma zeigt nach einer Konsolidierungsphase an der 200-Tage-Linie einen technischen Aufwärtsimpuls. TotalEnergies profitiert direkt vom steigenden Ölpreis; ein Kurs von rund 81 Euro gilt als nächstes charttechnisches Ziel, wenn der aktuelle Widerstandsbereich überwunden wird.

Auch Gold und Silber setzen ihren Aufwärtstrend fort und haben sich deutlich von ihren Tiefständen gelöst – ein weiteres Zeichen dafür, dass Anleger zunehmend in sichere Häfen flüchten. Die kommenden Wochen dürften von den geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten und der Inflationsdynamik geprägt bleiben.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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