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Georg Nagel

Nobelpreis für Karl Deisseroth: So reagiert seine Familie

Karl Deisseroth gewinnt den Nobelpreis für Medizin für seine Forschung zur Optogenetik – seine Kinder reagieren überwältigt und zutiefst bewegt.

Redaktion · 7. October 2026, 19:30 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 07.10.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Nobelpreis für Medizin ist eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen der Welt – und der Moment, in dem Karl Deisseroth seinen Kindern die Nachricht überbrachte, wurde zu einem unvergesslichen Familienmoment. Der US-amerikanische Neurowissenschaftler wurde für seine bahnbrechende Forschung zur Optogenetik geehrt und teilte den Preis mit zwei deutschen Forschern. Die Reaktionen seiner Kinder zeigen, wie außergewöhnlich dieser Erfolg selbst für die engste Familie ist.

Nobelpreis für Medizin: Deisseroth teilt Auszeichnung mit deutschen Forschern

Der Nobelpreis für Medizin 2026 geht an Karl Deisseroth gemeinsam mit den deutschen Wissenschaftlern Peter Hegemann aus Berlin und Georg Nagel aus Würzburg. Die drei Forscher werden für ihre gemeinsamen Leistungen auf dem Gebiet der Optogenetik ausgezeichnet – einer Methode, die es ermöglicht, einzelne Nervenzellen im Gehirn gezielt mit Licht zu steuern.

Die Forschung hat die Neurowissenschaften revolutioniert und eröffnet völlig neue Wege im Verständnis von Hirnfunktionen sowie bei der Entwicklung von Therapien für neurologische und psychiatrische Erkrankungen.

Dass der Preis geteilt wird, war auch für Deisseroths Töchter eine der ersten Fragen, nachdem sie die Nachricht hörten: Sie wollten sofort wissen, ob ihr Vater die Auszeichnung alleine oder gemeinsam erhält.

Emotionaler Familienmoment: Kinder reagieren überwältigt

Der Moment, in dem Deisseroth seine Kinder über den Nobelpreis informierte, war von tiefer Emotion geprägt. Seine beiden Töchter reagierten mit einer Flut an Fragen und kaum fassbarer Freude. Auch sein Sohn zeigte sich sichtlich überwältigt und konnte die Nachricht zunächst kaum glauben.

Solche Szenen gehören zu den seltensten und persönlichsten Augenblicken im Leben eines Wissenschaftlers. Der Nobelpreis ist nicht nur ein beruflicher Meilenstein, sondern auch ein Ereignis, das die gesamte Familie berührt und für immer im Gedächtnis bleibt.

Die Reaktionen der Kinder verdeutlichen, wie sehr eine solche Auszeichnung über das Fachliche hinausgeht und Menschen in ihrer ganzen Menschlichkeit trifft – unabhängig davon, wie viel sie über die Forschung selbst wissen.

Optogenetik: Die Forschung hinter dem Nobelpreis

Die Optogenetik gilt als eine der bedeutendsten Methoden der modernen Neurowissenschaft. Sie kombiniert Lichtsteuerung mit genetischen Verfahren, um Nervenzellen präzise zu aktivieren oder zu hemmen. Dies ermöglicht Forschern, die Funktionsweise des Gehirns auf einer bislang unerreichten Ebene zu untersuchen.

Zu den wichtigsten Anwendungsgebieten und Erkenntnissen der Optogenetik gehören:

  • Erforschung der Grundlagen von Gedächtnis und Lernen
  • Neue Ansätze zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen
  • Besseres Verständnis von Parkinson und anderen neurologischen Erkrankungen
  • Untersuchung von Sucht und Belohnungssystemen im Gehirn
  • Grundlagenforschung zu Wahrnehmung und Bewusstsein

Peter Hegemann und Georg Nagel leisteten entscheidende Beiträge zur Entdeckung und Charakterisierung lichtempfindlicher Proteine, die als molekulare Werkzeuge der Optogenetik dienen. Deisseroth entwickelte darauf aufbauend die praktischen Anwendungen in lebenden Organismen maßgeblich weiter.

Ein Moment für das Familienalbum – und die Wissenschaftsgeschichte

Der Nobelpreis für Medizin markiert für Karl Deisseroth zweifellos den Höhepunkt einer außergewöhnlichen Karriere. Gleichzeitig unterstreicht die Auszeichnung die internationale Bedeutung der Optogenetik als Schlüsseltechnologie der Hirnforschung.

Dass der Preis mit zwei deutschen Wissenschaftlern geteilt wird, zeigt die enge transatlantische Zusammenarbeit in der Spitzenforschung. Für die Familien der Ausgezeichneten bleibt der Tag der Bekanntgabe ein unvergesslicher Moment – festgehalten nicht nur in der Wissenschaftsgeschichte, sondern auch im ganz persönlichen Familienalbum.

Mit diesem Nobelpreis dürfte das öffentliche Interesse an der Optogenetik weiter wachsen. Experten erwarten, dass die Methode in den kommenden Jahren noch stärkeren Einfluss auf Diagnose und Therapie von Erkrankungen des Nervensystems gewinnen wird.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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