Pioneer Akademie: Lernen von erfolgreichen Gründern
Die Pioneer Akademie startet eine kostenlose Filmreihe über erfolgreiche Unternehmer – und will damit eine neue Gründerwelle in Deutschland anstoßen.
Dieses Video wurde am 10.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Pioneer Akademie hat eine neue Videoplattform gestartet, die unternehmerisches Denken in Deutschland fördern soll. Unter dem Motto „Lernen von den Besten – wie Wirtschaft funktioniert” werden Dokumentarfilme über besonders erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer veröffentlicht. Das Angebot ist kostenlos und werbefrei zugänglich – und richtet sich ausdrücklich an alle: von Schulabgängern bis zur gesamten Bevölkerung. Herausgeber Christoph Käse erklärt, warum Deutschland dringend eine neue Gründerkultur braucht – und welche Vorurteile die Initiative gezielt abbauen will.
Unternehmertum sichtbar machen: Die Idee hinter der Plattform
Das Kernkonzept der Pioneer Akademie ist so einfach wie es wirkungsvoll sein soll: echte Unternehmergeschichten zeigen, nah und unverfälscht. Die Filmreihe porträtiert Menschen, die mit Fleiß, Mut und Zuversicht etwas aufgebaut haben – ohne geheimes Erfolgsrezept, aber mit einer klaren Haltung.
Den Auftakt macht Reinold Würth, Gründer des gleichnamigen Schrauben- und Befestigungsimperiums. Würth gilt als Paradebeispiel eines Selfmade-Unternehmers: Aus einem kleinen Handwerksbetrieb schuf er einen globalen Konzern. Genau solche Biografien sollen zeigen, dass unternehmerischer Erfolg keine Frage der Herkunft, sondern des Engagements ist.
Die Plattform ist nach einmaliger Anmeldung für jeden frei nutzbar – ein bewusster Entscheid, um möglichst viele Menschen zu erreichen, insbesondere jüngere Generationen.
Generalverdacht gegen Reichtum: Ein Klischee soll fallen
Ein zentrales Anliegen der Initiative ist die Auseinandersetzung mit einem verbreiteten gesellschaftlichen Vorurteil: dem Generalverdacht gegen wohlhabende Unternehmer. In Deutschland wird Reichtum häufig mit Ausbeutung assoziiert – ein Bild, das Christoph Käse für falsch hält.
„In den allermeisten Fällen haben diese Menschen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirklich gut behandelt”, sagt Käse. Die Filme sollen zeigen, dass hinter großen Unternehmen oft Menschen mit Leidenschaft, technischem Talent und Begeisterung stehen – keine Ausbeuter.
- Erfolgreiche Gründer haben selten ein exklusives „Geheimrezept”
- Fleiß, Ideenreichtum und Konsequenz sind die entscheidenden Faktoren
- Die meisten porträtierten Unternehmer behandeln ihr Personal nach eigener Darstellung fair
- Reichtum entsteht in der Realität häufig durch Eigenleistung, nicht durch Umverteilung
Ziel ist es, durch konkrete Beispiele das gesellschaftliche Bild von Unternehmern zu differenzieren und ein positives Narrativ zu etablieren.
Gründerwelle und Altersvorsorge: Warum Unternehmertum systemrelevant ist
Käse verknüpft das Projekt ausdrücklich mit einer gesamtwirtschaftlichen Botschaft: Deutschland wächst aktuell mit rund 1,3 Prozent – ein Wert, der nach Einschätzung vieler Ökonomen weit unter dem möglichen Potenzial liegt. Die „positiven Kräfte”, die im Land schlummern, müssten erst noch entfesselt werden.
Besonders an junge Menschen richtet sich dabei auch ein praktischer Appell: Wer heute 16, 20 oder 26 Jahre alt ist, werde sich im Alter nicht allein auf die staatliche Rente verlassen können. Beteiligungen an Unternehmen – ob als Aktionär oder als Gründer – seien daher nicht nur eine wirtschaftliche Chance, sondern eine Notwendigkeit.
Tatsächlich lässt sich beobachten, dass immer mehr Deutsche, gerade jüngere, Aktien und Unternehmensanteile kaufen. Dieser Trend zeigt: Das Bewusstsein für private Vermögensbildung wächst.
Ausblick: Neue Gründerkultur als Ziel
Die Pioneer Akademie versteht sich als einen von vielen möglichen Bausteinen, um in Deutschland eine neue Gründungswelle anzustoßen. Wenn Zuschauer die Geschichten erfolgreicher Unternehmer sehen und denken „Das könnte ich auch”, dann sei schon viel gewonnen, so Käse.
Die Initiative allein wird den Strukturwandel nicht herbeiführen. Doch als niedrigschwelliges, kostenloses Bildungsangebot kann sie Impulse setzen – für mehr unternehmerischen Mut, mehr Gründergeist und ein realistischeres Bild davon, wie wirtschaftlicher Erfolg in Deutschland entsteht. Ob daraus tatsächlich eine Bewegung wird, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.