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Take-Two Interactive & GTA 6: Jahresendrally möglich?

Take-Two Interactive und GTA 6 im Fokus: Kommt die Jahresendrally am Aktienmarkt? Außerdem im Blick: Safran, Mercedes-Benz, Galderma und Wienerberger.

Redaktion · 30. October 2026, 15:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 30.10.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Spielekonzern Take-Two Interactive steht kurz vor dem mit Spannung erwarteten Release von GTA 6 – und damit möglicherweise vor einem der größten Umsatzereignisse der Videospielgeschichte. Gleichzeitig stellt sich Anlegern die Frage, ob der Aktienmarkt zum Jahresende hin Fahrt aufnimmt. Dazu kommen Einzelwerte wie Safran, Mercedes-Benz, Galderma, Glanbia und Wienerberger, die zuletzt für Gesprächsstoff gesorgt haben.

GTA 6 und Take-Two Interactive: Hohe Erwartungen, verhaltener Kurs

GTA 6 soll am 19. November erscheinen – und die Vorzeichen sind vielversprechend. Erste Experten, die das Spiel bereits anspielen durften, zeigten sich begeistert. Marcus de Jurt vom Game Informer lobt den Titel in höchsten Tönen, Rachel Weber von IGN beschreibt ihn als „Paralleluniversum, in das man sich verlieren kann”.

Für Take-Two ist das mehr als nur ein Verkaufsschlager: Schon mit früheren Teilen der GTA-Reihe verdiente der Konzern durch In-Game-Käufe enorme Summen – ein Geschäftsmodell, das auch mit dem neuen Titel fortgesetzt werden dürfte.

Dennoch ist die Aktie in diesem Jahr kaum von der Stelle gekommen. Die Gründe dafür sind vielschichtig:

  • Gedämpfte Konsumstimmung belastet die Kaufbereitschaft
  • Wiederholte Gerüchte über eine mögliche Verschiebung des Releases
  • Gestiegene Preise für PlayStation-Hardware
  • Extrem hohe Erwartungshaltung, die schwer zu übertreffen ist

Trotzdem bleiben einige Investoren dem Titel treu und warten ab, ob der Release den erhofften Kursimpuls liefert.

Jahresendrally: Was die Statistik sagt

Kommt eine Jahresendrally? Die historischen Daten sprechen zumindest dafür. Nach den US-amerikanischen Zwischenwahlen – den sogenannten Midterms – tendieren die Märkte laut Statistik klar nach oben. Seit 1950 legte der S&P 500 in den zwölf Monaten nach den Midterms im Schnitt um 14,8 Prozent zu.

Kein Wunder also, dass große Banken ihre Kursziele zuletzt angehoben haben. Goldman Sachs, JP Morgan und Morgan Stanley peilen allesamt 8.000 Punkte für den S&P 500 an. Die Bank of America ist mit einem Ziel von 7.400 Punkten etwas zurückhaltender.

Zur Einordnung der Euphorie lohnt ein Blick auf Howard Marks von Oaktree Capital, dessen Memos selbst Warren Buffett stets als erstes liest. Marks warnt: Hohe Zinsen und ein hoher Kapitalbedarf könnten die Bewertungen belasten. Zudem agierten viele Anleger derzeit aus Fear of Missing Out heraus – ohne Geschäftsmodelle und Bewertungen zu prüfen.

Safran, Galderma und Glanbia: Einzelwerte im Check

Der französische Triebwerkhersteller Safran gab zuletzt rund zehn Prozent nach, nachdem das Unternehmen seine Jahresprognose lediglich bestätigte statt anzuheben – und gleichzeitig höhere Investitionen ankündigte. Der Investment Case bleibt dennoch intakt: Die globale Passagierflotte soll laut einer Airbus-Studie in den nächsten 20 Jahren von 23.000 auf 45.000 Flugzeuge wachsen. Wartungsverträge laufen zwischen 8 und 25 Jahren und sichern planbare Einnahmen. Kursrücksetzer bieten sich daher als Nachkaufgelegenheit an.

Galderma, der Schweizer Beauty-Konzern mit Fokus auf Haut und Ästhetik, überzeugte im dritten Quartal mit steigendem Umsatz, angehobener Prognose und verbesserter EBITDA-Marge. Treiber sind das verschreibungspflichtige Hautmittel Nemluvio, das Botox-Geschäft sowie Pflegeprodukte wie die Alastin-Linie. Die Aktie gilt als qualitativ hochwertig, ist aber entsprechend ambitioniert bewertet.

Der irische Ernährungskonzern Glanbia wächst mit seiner Marke Optimum Nutrition rasant – zuletzt plus 25 Prozent beim Umsatz. Neben Proteinpulver, Riegeln und Nahrungsergänzungsmitteln liefert Glanbia auch Zutaten an andere Hersteller, was das Geschäftsmodell breiter aufstellt.

Mercedes-Benz und Wienerberger: Problemfälle ohne schnelle Lösung

Bei Mercedes-Benz häufen sich die Sorgen. Im dritten Quartal wurden 407.000 Fahrzeuge verkauft – acht Prozent weniger als im Vorjahr. In China brach der Absatz sogar um 31 Prozent ein. Die Strategie des CEO, die auf Luxus und anschließend auf Elektro-only setzte, ist gescheitert. Nun steht Kostensparen im Vordergrund, ein strategisches Update ist erst für Februar 2027 angekündigt. Vorerst empfiehlt sich Zurückhaltung.

Ähnlich schwierig ist die Lage bei Wienerberger. Der österreichische Ziegelhersteller hat die Gewinnprognose mehrfach gesenkt, kämpft mit hohen Energiekosten und einer schwachen Baukonjunktur in Großbritannien, den USA und Kanada. Nach 17 Jahren hat der CEO das Unternehmen verlassen, ein Interims-Chef führt nun die Geschäfte. Ein neues Kostensenkungsprogramm und mögliche Unternehmensverkäufe sind in der Diskussion – für ein Engagement bieten sich aktuell deutlich attraktivere Alternativen an.

Insgesamt bleibt das Marktumfeld zum Jahresende hin zweigeteilt: Statistische Rückenwind durch den Wahlzyklus und ein potenziell milliardenschwerer Spielerelease stehen strukturellen Risiken bei Einzelwerten und einer erhöhten Bewertung breiter Indizes gegenüber. Selektive Titelauswahl und ein kühler Blick auf Bewertungen bleiben entscheidend.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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