Tuesday, 3. November 2026
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Alexander Dobrindt

CDU-Basis unter Druck: Merz ignoriert Kritik

Die CDU-Basis liest Friedrich Merz die Leviten – doch der Kanzler zeigt wenig Interesse. Wie tief sitzt die Krise in der Union wirklich?

Redaktion · 3. November 2026, 13:45 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 03.11.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die CDU-Basis macht ihrem Unmut gegenüber Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz immer offener Luft. Bei einem Treffen mit Kreisvorsitzenden soll Merz deutliche Kritik erhalten haben – und diese offenbar weitgehend ignoriert. Gleichzeitig schwelt in der Union ein Streit über die Einordnung von Vorfällen im sogenannten „migrantischen Milieu”, der die Uneinigkeit in den eigenen Reihen einmal mehr sichtbar macht.

Treffen mit Kreisvorsitzenden: Merz hört nicht hin

Bei einem Treffen zwischen Friedrich Merz und den Kreisvorsitzenden der CDU ist es nach Berichten von Teilnehmern zu heftiger Kritik an der Parteiführung gekommen. Die Basis habe dem Kanzler „die Leviten gelesen” – doch die Signale aus der Runde deuten darauf hin, dass die Botschaften nicht wirklich angekommen sind.

Mehrere Kreisvorsitzende haben nach dem Treffen öffentlich gemacht, dass Merz wenig Interesse an den Sorgen der Parteibasis gezeigt habe. Besonders auffällig: Die Teilnehmer wollten mit dem Parteivorsitzenden sprechen – und nicht mit dem Bundeskanzler. Diesen Unterschied, so die Kritik, habe Merz nicht ausreichend berücksichtigt.

Das Ergebnis des Treffens wird von Beteiligten als enttäuschend bewertet. Substanzielle Zugeständnisse oder ein klares Signal, dass die Kritik gehört wurde, seien ausgeblieben.

Spagat zwischen Kanzleramt und Parteiführung

Friedrich Merz steht vor einem strukturellen Dilemma: Als Bundeskanzler trägt er Verantwortung für das gesamte Land, als CDU-Parteivorsitzender ist er gleichzeitig der erste Ansprechpartner für die Parteiorganisation. Dieser Spagat gelingt ihm nach Einschätzung von Beobachtern zunehmend schlechter.

Die Basis erwartet von der Parteiführung klare Positionen und eine Rückkopplung mit der Realität an der Parteibasis. Stattdessen, so der Vorwurf, agiere Merz primär aus der Perspektive des Regierungschefs – und verliere dabei den Kontakt zu den Strukturen, die ihn politisch tragen.

Besonders der Umgang mit dem Begriff „migrantisches Milieu” hat innerparteiliche Debatten ausgelöst. Während Politiker wie Alexander Dobrindt diese Einordnung verwendeten und damit weitgehend unwidersprochen blieben, meldete sich mit Norbert Röttgen nun eine Gegenstimme zu Wort – ein Zeichen dafür, dass die Union in dieser Frage keineswegs geschlossen auftritt.

Wachsender Druck aus den Ländern und der Partei

Die innerparteilichen Spannungen dürften sich in den kommenden Wochen weiter zuspitzen. Beobachter gehen davon aus, dass der Druck aus der Basis in Richtung Konrad-Adenauer-Haus anhalten und sogar wachsen wird – vor allem dann, wenn die CDU in Umfragen weiter an Zustimmung verliert.

  • Die Kreisvorsitzenden berichten öffentlich von einer unproduktiven Sitzung mit Merz.
  • Substanzielle Reaktionen auf Basiskritik blieben aus.
  • Innerparteilicher Streit über Begrifflichkeiten wie „migrantisches Milieu” zeigt Uneinigkeit.
  • Umfragewerte der CDU stehen unter Beobachtung.
  • Die Doppelrolle von Merz als Kanzler und Parteichef gilt zunehmend als Belastung.

Für die CDU ist die Lage ernst: Eine Partei, deren Basis offen klagt, nicht gehört zu werden, verliert mittelfristig an Bindungskraft – besonders in Zeiten, in denen die politische Konkurrenz auf Stimmenfang geht. Ob Merz den Spagat zwischen Regierungsverantwortung und Parteiführung langfristig meistern kann, wird in den nächsten Monaten zur entscheidenden Frage für die Union.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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