Volksbad Berlin: Steuergeld für exklusives Baden

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Dieses Video wurde am 13.08.2026 von NIUS auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das Volksbad Berlin sorgt für eine bundesweite Debatte: Das temporäre Schwimmbecken vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte, finanziert mit rund 300.000 Euro Steuergeld, schloss weiße Besucher an einem Nachmittag von der Nutzung aus. Verantwortlich dafür war die steuerfinanzierte NGO Each One Teach One (EOTO), die für sechs Stunden das Becken exklusiv für schwarze Menschen reserviert hatte. Der Vorfall wirft grundlegende Fragen über den Umgang mit öffentlichen Geldern und das Diskriminierungsverbot auf.

Das Volksbad Berlin: Entstehung und Kosten

Die Volksbühne Berlin, ein öffentlich subventioniertes Theater unter ihrem neuen Intendanten, eröffnete das Volksbad Ende vergangener Woche als temporäres Freibad auf dem Rosa-Luxemburg-Platz. Das 25 Meter lange Schwimmbecken soll in der spielzeitfreien Sommerpause kostenlos für alle Berliner zugänglich sein – so das ursprüngliche Versprechen.

Die Kosten von 300.000 Euro stammen aus öffentlichen Mitteln, die eigentlich für den Theaterbetrieb vorgesehen sind. Kritiker bemängeln, dass ein Stadttheater mit dieser Investition weit außerhalb seines Förderzwecks handelt – zumal das kostenlose Angebot in direkten Wettbewerb zu regulären Berliner Freibädern tritt, von denen es in der Stadt 29 gibt.

Reservierung für schwarze Besucher – und der Streit ums Programm

Am 14. August übernahm die NGO EOTO (Each One Teach One) das Becken von 12 bis 18 Uhr. Auf der Website der Volksbühne hieß es zunächst ausdrücklich: „In diesem Zeitraum ist das Volksbad exklusiv für schwarze Communities geöffnet.” Weiße Besucher wurden gebeten, diesen Raum zu respektieren – faktisch wurden sie ausgesperrt.

Nach medialer Berichterstattung wurde die Formulierung auf der Website geändert. Es heißt nun lediglich, das Volksbad sei für EOTO e.V. reserviert. Am Ergebnis änderte dies nichts: Weißen Besuchern war der Zutritt in diesem Zeitfenster verwehrt.

  • Ursprüngliche Formulierung: Exklusiv für schwarze Communities
  • Geänderte Formulierung: Reserviert für EOTO e.V.
  • Tatsächliche Wirkung: Ausschluss weißer Besucher für sechs Stunden
  • Finanzierung des Beckens: rund 300.000 Euro aus öffentlichen Mitteln

EOTO: Eine steuerfinanzierte NGO und ihr Selbstverständnis

Each One Teach One beschreibt sich als „Ort des Lernens und der Begegnung für Menschen afrikanischer Herkunft”. Die Organisation erhielt allein in diesem Jahr mindestens 425.000 Euro aus dem Bundesprogramm Demokratie Leben des Bundesfamilienministeriums.

Zu den Angeboten von EOTO zählen unter anderem Street Dance für schwarze Kinder, Yoga für schwarz-queere Menschen sowie ein Sommerprogramm für schwarze Kinder. Weiße Menschen sind in den Programmen der Organisation strukturell kaum vorgesehen. Für das Schwimmprogramm im Volksbad zeichnet unter anderem die Architektin und Kuratorin Anna Jeboa verantwortlich, die von 2020 bis 2024 das ebenfalls von EOTO mitfinanzierte Projekt Dekoloniale koordinierte.

Debatte: Rassismus, NGO-Förderung und öffentliche Gelder

Die Diskussion dreht sich um zwei zentrale Punkte: erstens die Frage, ob der Ausschluss von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe aus einem öffentlich finanzierten Bad als Diskriminierung zu werten ist, und zweitens die Praxis der staatlichen Förderung von NGOs, die Angebote nur für bestimmte Bevölkerungsgruppen bereitstellen.

Kritiker verweisen auf die Definition von Rassismus der Bundeszentrale für politische Bildung, wonach die Einstufung von Menschen aufgrund äußerlicher Merkmale als Diskriminierung gilt – unabhängig davon, welche Gruppe betroffen ist. Befürworter solcher Schutzräume hingegen argumentieren mit dem Sicherheitsgefühl marginalisierter Gruppen, ähnlich wie bei separaten Frauen-Badetagen, die es in einigen öffentlichen Bädern gibt.

Der Fall zeigt ein strukturelles Dilemma: Staatlich geförderte Einrichtungen und NGOs, die auf Antidiskriminierung ausgerichtet sind, praktizieren durch exklusive Veranstaltungsformate selbst eine Form der Trennung nach Hautfarbe. Eine breitere politische Debatte über Transparenz, Zweckbindung und Kontrolle bei der NGO-Förderung dürfte durch diesen Vorfall neuen Schub bekommen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (NIUS). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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