Merz auf Rekordtief: Vertrauen in Parteien am Boden

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Dieses Video wurde am 13.08.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das aktuelle RTL/ntv-Trendbarometer zeichnet ein düsteres Bild für die Bundesregierung: Friedrich Merz erreicht mit einer Zufriedenheitsrate von nur noch 13 Prozent den schlechtesten Wert seiner bisherigen Amtszeit. Gleichzeitig klettert die AfD auf ihren bisherigen Höchstwert, während das Vertrauen der Bevölkerung in alle etablierten Parteien auf einem Tiefpunkt angelangt ist. Hinzu kommen massive Widerstände gegen die geplante Abschaffung der Rente mit 63 und wachsende Sorgen über Drohnenangriffe auf kritische Infrastruktur.

Friedrich Merz Umfrage: Kanzler verliert auch in eigenen Reihen

Nur 13 Prozent der Befragten sind derzeit mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz zufrieden – 85 Prozent zeigen sich unzufrieden. Das ist der bisher schlechteste Wert in der Geschichte des Trendbarometers. Besonders alarmierend für die Union: Mittlerweile sind auch 54 Prozent der Unionsanhänger unzufrieden mit dem Kanzler.

Der politische Analyst und Stern-Ressortleiter Politik Jan Rosenkranz spricht von „panikartigen Zuständen” in den Parteien. Die Kabinettsumbildung kurz vor der Sommerpause habe keinen „Befreiungsschlag” gebracht, und die angekündigten Reformen hätten noch keine spürbare Wirkung erzeugt. Vor allem aus den Bundesländern, in denen Anfang September gewählt wird, kämen keine ermutigenden Rückmeldungen.

AfD auf Höchstwert – Union weit abgeschlagen

In der politischen Stimmung führt die AfD unverändert mit 28 Prozent – ihr bisheriger Höchstwert. Die Union kommt lediglich auf 21 Prozent und liegt damit sieben Punkte zurück. Der Vorsprung der AfD ist der bisher größte, der in dieser Erhebung gemessen wurde.

  • AfD: 28 % (Höchstwert)
  • Union: 21 %
  • Grüne: Platz 3
  • SPD und Linke: jeweils 12 %
  • FDP: weiterhin unter der Parlamentsschwelle

Besonders im Osten Deutschlands zeigt sich ein markantes Bild: Dort wird die Union bei der Frage, welche Partei sich am wenigsten um die Belange der Menschen kümmert, sogar schlechter bewertet als die AfD. Das dürfte die hohen Umfragewerte der AfD vor den anstehenden Landtagswahlen im Osten erklären.

Zudem sagen 84 Prozent aller Befragten, die Parteien kümmerten sich nicht ausreichend um die Interessen der Bevölkerung. Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts hatte den etablierten Parteien zuletzt vorgeworfen, durch diese Haltung selbst den Aufstieg radikaler Kräfte zu begünstigen.

Rente mit 63: Breiter Widerstand gegen Regierungspläne

Die Bundesregierung plant, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen – doch rund drei Viertel der Bevölkerung lehnen diesen Schritt ab. Besonders groß ist der Widerstand in Ostdeutschland, wo fast 90 Prozent die Reform ablehnen.

Bemerkenswert ist, dass auch jüngere Altersgruppen – sowohl die unter 30-Jährigen als auch die 30- bis 45-Jährigen – die Pläne mehrheitlich ablehnen. Rosenkranz erklärt dies mit der allgemeinen Unsicherheit über die künftige Rentenhöhe: Jüngere Menschen befürchten, in ein System einzuzahlen, von dem sie später wenig zurückerhalten werden.

Alternativen wie die Streichung der Mütterrente (jährliche Zusatzkosten: rund 5 Milliarden Euro) oder die Abschaffung des Dienstwagenprivilegs werden in der öffentlichen Debatte zwar diskutiert, stoßen aber aus verschiedenen Gründen ebenfalls auf politische Widerstände.

Drohnenabwehr und Bundespräsidentenwahl: Zwei weitere Brennpunkte

Der Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle hat eine breite Sicherheitsdebatte ausgelöst. Rund jeder zweite Befragte spricht sich dafür aus, dass auch private Betreiber kritischer Infrastruktur – etwa Energieversorger, Häfen oder Flughäfen – Drohnen eigenständig abwehren dürfen. Derzeit ist dies ausschließlich der Polizei gestattet, die Zahl der Drohnenabwehrzentren soll von vier auf acht verdoppelt werden. Kritiker halten das für unzureichend.

Auch die Debatte um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bewegt die Öffentlichkeit. Den meisten Deutschen ist das Geschlecht des künftigen Staatsoberhaupts gleichgültig – entscheidend sei die Eignung. Angela Merkel wird am häufigsten genannt, spaltet die Meinungen jedoch stark. Kandidatinnen wie Ilse Aigner oder Politikerinnen wie Julia Klöckner kommen bislang auf niedrige Zustimmungswerte. Markus Söder schneidet am schlechtesten ab: Fast 80 Prozent der Befragten meinen, er solle lieber in Bayern bleiben.

Die Umfrageergebnisse verdeutlichen insgesamt eine tiefe Entfremdung zwischen Bevölkerung und politischem Establishment. Ob die Bundesregierung mit konkreten Reformergebnissen nach der Sommerpause die Stimmung drehen kann, bleibt abzuwarten – die Zeit bis zu den Landtagswahlen im September ist knapp.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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