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Jens Spahn: Haushaltsausschuss-Posten in Gefahr

Fotos von Jens Spahn auf Sardinien während der Sitzungswoche bringen den CDU-Politiker in Bedrängnis – sein Platz im Haushaltsausschuss wackelt.

Redaktion · 27. September 2026, 11:45 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 27.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Jens Spahn gerät erneut unter Druck: Fotos, die den früheren Unionsfraktionschef während einer Sitzungswoche des Bundestages mit Baby am Flughafen auf Sardinien zeigen, haben eine parteiinterne Debatte ausgelöst. Eine Mehrheit der Unionsabgeordneten sprach sich laut ARD-Informationen dafür aus, Spahn aus dem Haushaltsausschuss zu entfernen. Vorerst darf er seinen Posten jedoch behalten – CDU-Fraktionschef Thorsten Frei gewährte ihm eine Gnadenfrist bis Dezember.

Sardinien-Fotos lösen parteiinternen Konflikt aus

Die Aufnahmen vom Flughafen Sardinien kamen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Sie zeigen Spahn ausgerechnet während einer regulären parlamentarischen Sitzungswoche – also zu einer Zeit, in der seine Anwesenheit im Berliner Bundestag erwartet worden wäre.

Es handelte sich dabei nicht um den ersten Fehltermin Spahns im Haushaltsausschuss. Bereits zuvor hatte er eine Ausschusssitzung verpasst – damals mit der Begründung, sein Kind sei erkrankt gewesen. Der wiederholte Ausfall erhöhte den Druck aus den eigenen Reihen erheblich.

Innerhalb der Unionsfraktion wächst die Ungeduld: Nach ARD-Informationen sprach sich eine Mehrheit der Unionsabgeordneten dafür aus, Spahn den Ausschusssitz zu entziehen. Ein solches Votum aus den eigenen Reihen ist politisch brisant und zeigt, wie tief das Vertrauen in den früheren Gesundheitsminister erschüttert ist.

Thorsten Frei gewährt Gnadenfrist bis Dezember

Trotz des internen Gegenwinds bleibt Spahn vorerst Mitglied des Haushaltsausschusses. Fraktionschef Thorsten Frei entschied, dem Politiker eine letzte Chance einzuräumen – eine Gnadenfrist, die bis Dezember 2025 läuft.

Die Botschaft ist dabei unmissverständlich: Weitere Ausrutscher oder unentschuldigte Fehltage werden nicht toleriert. Spahn steht damit unter besonderer Beobachtung seiner Fraktion und muss künftig lückenlose Präsenz im Ausschuss nachweisen.

Der Haushaltsausschuss gilt als eines der wichtigsten Gremien des Bundestages. Mitglieder tragen eine besondere Verantwortung, da dort über die Verteilung von Haushaltsmitteln in Milliardenhöhe entschieden wird. Fehlende Anwesenheit wiegt deshalb schwerer als in anderen Ausschüssen.

Politischer Schaden für den CDU-Politiker

Für Jens Spahn ist der Vorfall mehr als nur ein organisatorisches Problem – er ist ein weiterer Reputationsschaden in einer ohnehin schwierigen politischen Phase. Der frühere Bundesgesundheitsminister, der in der Corona-Pandemie bundesweit bekannt wurde, kämpft seit längerem darum, politisch wieder Fuß zu fassen.

Die Affäre um die Sardinien-Fotos verdeutlicht die Fallstricke, mit denen Parlamentarier konfrontiert sind, wenn private Reisen und berufliche Pflichten in Konflikt geraten. Besonders heikel ist dabei die öffentliche Wahrnehmung: Bilder sprechen oft lauter als Erklärungen.

  • Erster Fehltermin: Abwesenheit wegen Erkrankung des Kindes
  • Zweiter Fehltermin: Aufenthalt auf Sardinien während der Sitzungswoche
  • Reaktion der Fraktion: Mehrheit für Ausschluss aus dem Ausschuss
  • Entscheidung von Fraktionschef Frei: Verbleib mit Gnadenfrist bis Dezember

Ausblick: Bewährungsprobe bis Dezember

Ob Jens Spahn seinen Sitz im Haushaltsausschuss langfristig behalten kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die Gnadenfrist bis Dezember ist eine klare Warnung der CDU-Fraktionsführung: Das Wohlwollen hat Grenzen.

Spahn wird die verbleibende Zeit nutzen müssen, um Verlässlichkeit zu demonstrieren und das Vertrauen der Fraktionskollegen zurückzugewinnen. Gelingt ihm das nicht, droht der endgültige Verlust des einflussreichen Ausschusssitzes – ein weiterer Rückschlag für den CDU-Politiker, der einst als möglicher Kanzlerkandidat gehandelt wurde.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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