ETF auswählen: So finden Anleger den richtigen

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Dieses Video wurde am 14.08.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, kommt an ETFs kaum vorbei. Doch die schier unüberschaubare Auswahl von mittlerweile mehr als 3.000 verfügbaren ETFs macht die Entscheidung für Einsteiger und erfahrene Anleger gleichermaßen schwierig. Welche Kriterien wirklich zählen, welche Kostenquoten akzeptabel sind und ob Ausschüttung oder Thesaurierung besser passt – diese Fragen lassen sich mit dem richtigen Wissen klar beantworten.

Warum breite Streuung beim ETF auswählen entscheidend ist

Aktien-ETFs ermöglichen es, unkompliziert in viele Unternehmen gleichzeitig zu investieren, ohne einzelne Aktien kaufen zu müssen. Für eine solide Langfriststrategie empfehlen Experten sogenannte All-World-ETFs, die Industrie- und Schwellenländer gleichermaßen abdecken.

Besonders vorteilhaft sind ETFs, die nicht nur große und mittelgroße Unternehmen enthalten, sondern auch Nebenwerte – also kleinere Firmen. Je breiter ein ETF gestreut ist, desto weniger abhängig sind Anleger von der Entwicklung einzelner Unternehmen oder Branchen.

Eine breite globale Diversifikation senkt das Risiko erheblich und macht das Portfolio widerstandsfähiger gegenüber regionalen Wirtschaftskrisen oder dem Einbruch einzelner Sektoren.

Woran man einen guten ETF erkennt

Nicht jeder ETF ist gleich gut. Es gibt mehrere Qualitätskriterien, auf die Anleger achten sollten:

  • Tracking-Qualität: Wie genau bildet der ETF seinen zugrundeliegenden Index ab? Je geringer die Abweichung, desto besser.
  • Fondsvolumen: Experten empfehlen ein Mindestvolumen von 100 Millionen Euro, um die Stabilität und Fortführung des Fonds zu gewährleisten.
  • Anbieterreputation: Etablierte Fondsanbieter mit langer Markterfahrung bieten in der Regel mehr Verlässlichkeit.
  • Liquidität: Ein hohes Handelsvolumen erleichtert den Kauf und Verkauf zu fairen Preisen.

Diese Kriterien lassen sich auf gängigen Vergleichsportalen oder direkt beim Depotanbieter prüfen und gegenüberstellen.

Ausschüttend oder thesaurierend: Welche Variante passt?

Eine der wichtigsten Entscheidungen beim ETF-Kauf ist die Frage nach der Ertragsverwendung. Grundsätzlich gibt es zwei Varianten:

Thesaurierende ETFs reinvestieren anfallende Dividenden automatisch in den Fonds. Anleger müssen sich um nichts kümmern und profitieren vollständig vom Zinseszinseffekt – das Kapital wächst langfristig schneller, weil die Erträge direkt wieder für sie arbeiten.

Ausschüttende ETFs hingegen zahlen Dividenden regelmäßig an die Anleger aus. Das eignet sich besonders für alle, die einen zusätzlichen Einkommensstrom wünschen – etwa zur Ergänzung des Haushaltsbudgets oder als passive Einnahme im Ruhestand.

Für reine Vermögensaufbau-Strategien mit langem Zeithorizont ist die thesaurierende Variante häufig vorteilhafter, da sie den Zinseszinseffekt maximal ausschöpft.

Kosten im Blick behalten: Was darf ein ETF kosten?

Gebühren sind ein oft unterschätzter Faktor beim Vermögensaufbau. Anfallende Kosten lassen sich in zwei Kategorien einteilen:

  • Transaktionskosten: Diese fallen beim Kauf und Verkauf über den Depotanbieter an und variieren je nach Broker und Ordervolumen.
  • Laufende Kosten (TER): Die sogenannte Total Expense Ratio wird direkt aus dem Fondsvermögen entnommen. Für breit gestreute ETFs gilt ein Wert von unter 0,3 % pro Jahr als empfehlenswert.

Auch kleine Unterschiede bei der Kostenquote können sich über Jahrzehnte erheblich auf die Rendite auswirken. Ein ETF mit 0,1 % TER kann im Vergleich zu einem mit 0,5 % TER langfristig tausende Euro mehr Ertrag bedeuten.

Insgesamt gilt: Wer beim ETF auswählen auf breite Streuung, solide Fondsgröße, passende Ertragsverwendung und niedrige Kosten achtet, legt eine gute Grundlage für den langfristigen Vermögensaufbau. Das ETF-Universum mag groß sein – mit den richtigen Kriterien lässt es sich jedoch deutlich übersichtlicher gestalten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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