Benzinkrise in Russland: Lange Schlangen, knappe Vorräte

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Dieses Video wurde am 17.08.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

In Russland spitzt sich die Benzinkrise erneut zu. An Tankstellen in Moskau und anderen Regionen des Landes berichten Autofahrer von mehrstündigen Wartezeiten, während die Kraftstoffversorgung landesweit unter Druck steht. Gleichzeitig zeigen ukrainische Angriffe auf russisches Territorium laut russischen Medien und offiziellen Stellen keinerlei Wirkung auf die Bereitschaft Moskaus, an den Verhandlungstisch zurückzukehren – im Gegenteil.

Benzinkrise trifft russischen Alltag hart

Die Versorgungslage an russischen Tankstellen ist dramatisch. In Moskau warteten Autofahrer am frühen Morgen teils bis in den frühen Nachmittag, weil schlicht keine Benzintransporter eintrafen. Am Stadtrand der Hauptstadt berichteten Anwohner von Wartezeiten von bis zu 40 Minuten – und das war noch einer der glimpflicheren Fälle.

Russlandweit gelten in mehreren Regionen bereits strikte Rationierungsmaßnahmen:

  • Kanister dürfen an bestimmten Tankstellen nicht mehr befüllt werden.
  • Die Maximalmenge pro Tankvorgang ist in manchen Gebieten auf 30 Liter begrenzt.
  • In einigen Regionen dürfen abwechselnd nur Fahrzeuge mit geraden oder ungeraden Kennzeichen tanken.

Die Maßnahmen erinnern stark an frühere Engpassperioden und verdeutlichen, wie fragil die russische Kraftstoffversorgung geworden ist.

Indischer Tanker vor St. Petersburg liegt fest

Vor dem Hafen von St. Petersburg liegt derzeit ein indischer Frachter mit Benzin an Bord – doch entladen wird er nicht. Der Grund: Der Anbieter fordert Weltmarktpreise, die etwa doppelt so hoch liegen wie die subventionierten Inlandspreise in Russland. Solange keine Einigung über den Kaufpreis erzielt wird, bleibt die Ladung an Bord und steht dem russischen Markt nicht zur Verfügung.

Dieser Fall illustriert ein strukturelles Problem: Russland ist zunehmend auf Importkraftstoff angewiesen, kann oder will aber nicht die dafür notwendigen Marktpreise zahlen.

Wie viel Benzin produziert Russland noch selbst?

Über das tatsächliche Ausmaß der Produktionsausfälle gibt es widersprüchliche Angaben. Einige Quellen spekulieren, dass Russland derzeit nur noch rund 40 Prozent seines eigenen Bedarfs an Benzin produzieren kann. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet dagegen von etwa 65 Prozent. Unabhängig von der genauen Zahl: Eine ernsthafte Versorgungskrise ist offensichtlich.

Als Ursachen gelten unter anderem ukrainische Drohnenangriffe auf russische Raffinerien sowie westliche Sanktionen, die den Zugang zu modernen Raffinerie-Technologien und Ersatzteilen einschränken. Die russische Infrastruktur für die Treibstoffproduktion steht damit unter mehrfachem Druck.

Ukraine-Angriffe bringen Russland nicht an den Verhandlungstisch

Parallel zur Versorgungskrise halten die ukrainischen Angriffe auf russisches Kernland an. Doch eine Verhandlungsbereitschaft Moskaus ist laut russischen Medien und offiziellen Verlautbarungen nicht in Sicht. Der Militärexperte Boris Schirelewski schrieb im russischen Medium Wsgljad, wer glaube, diese Angriffe würden Russland zur Gesprächsbereitschaft bewegen, irre sich: Das Gegenteil sei der Fall.

Auch in der Zeitung Moskowski Komsomolez war eine ähnliche Linie zu lesen – Russland müsse seine militärischen Ziele nun erst recht durchsetzen. Das russische Außenministerium bestätigt diese Haltung in seinen offiziellen Aussagen. Die Angriffe auf russischem Territorium werden demnach nicht als Druckmittel für Verhandlungen interpretiert, sondern als Rechtfertigung für eine Fortsetzung der Offensive gegen die Ukraine.

Die Kombination aus wachsendem Versorgungsdruck im Inneren und einer unverrückbar harten Linie nach außen zeichnet ein Bild von einem Russland, das trotz zunehmender innenpolitischer Belastungen militärisch auf Kurs bleiben will. Ob die Benzinkrise mittelfristig den gesellschaftlichen Druck erhöht, bleibt abzuwarten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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