Friday, 18. September 2026
AfD

Merz so unbeliebt wie nie: Umfrage-Klatsche

Aktuelle Umfragen zeigen: Die Merz Umfragewerte sind auf einem historischen Tief. 78 % der Befragten trauen dem Kanzler keine Trendwende zu.

Redaktion · 18. September 2026, 01:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 17.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Merz Umfragewerte haben einen neuen Tiefpunkt erreicht. Laut einer bevölkerungsrepräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts CV, präsentiert von Marian Grunden und Janina Mütze, glauben 78 Prozent der Befragten nicht daran, dass Bundeskanzler Friedrich Merz seine Zustimmungswerte noch merklich verbessern kann. Gleichzeitig steht die Bundesregierung nach dem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt massiv unter Druck – und auch bei den bevorstehenden Landtagswahlen drohen der Union weitere Einbrüche.

Historisches Misstrauen gegenüber dem Kanzler

Die Zahlen sind eindeutig: Nur 15 Prozent der Befragten trauen es Friedrich Merz zu, seine persönlichen Zustimmungswerte und die seiner Partei wieder deutlich zu steigern. 78 Prozent verneinen dies, lediglich 7 Prozent zeigen sich unentschieden.

Selbst im eigenen Lager ist die Unterstützung begrenzt. Unter Unionsanhängern sagt nur etwa jeder Zweite, er traue dem Kanzler eine Trendwende zu. Ein Befund, der innerparteilich aufhorchen lassen dürfte.

Das Ergebnis macht deutlich, wie tief der Vertrauensverlust in der Bevölkerung bereits verwurzelt ist – unabhängig von parteipolitischen Präferenzen.

Sachsen-Anhalt-Ergebnis setzt Koalition massiv unter Druck

Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt wird von der Bevölkerung als schweres Signal gewertet. 88 Prozent der Befragten bezeichnen den Druck auf die Bundesregierung als stark. Nur 7 Prozent empfinden ihn als weniger stark, 5 Prozent sind unentschieden.

Obwohl Vorwahlumfragen die Stärke der AfD bereits seit Wochen signalisierten, empfindet die Bevölkerung das konkrete Wahlergebnis dennoch als politisches Alarmsignal für Berlin. Die Diskrepanz zwischen politischer Erwartung und öffentlicher Reaktion zeigt, wie groß die Verunsicherung ist.

Landtagswahlen als Schicksalsprobe für Merz

Besonders die bevorstehenden Landtagswahlen rücken als entscheidende Bewährungsproben in den Fokus. Am 20. September wird in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin gewählt. In Mecklenburg-Vorpommern könnte die Union nach aktuellen Prognosen sogar an der 5-Prozent-Hürde scheitern.

Die Umfrage zeigt, wie skeptisch die Bevölkerung die Zukunft des Kanzlers einschätzt:

  • 47 Prozent halten es für unwahrscheinlich, dass Merz nach den Landtagswahlen noch Bundeskanzler ist.
  • 36 Prozent glauben, er wird im Amt bleiben.
  • 17 Prozent sind noch unentschieden.

Rund jeder zweite Bundesbürger zweifelt also daran, ob Friedrich Merz die politische Krise übersteht.

CDU-Ergebnis entscheidend für die Kanzlerzukunft

Wie wichtig ein gutes Abschneiden der CDU bei den Landtagswahlen für die politische Zukunft des Kanzlers ist, spiegelt sich ebenfalls in den Zahlen wider:

  • 71 Prozent der Befragten sehen ein starkes CDU-Ergebnis als wichtig für Merz’ Überleben im Amt an.
  • 21 Prozent halten den Zusammenhang für unwichtig.
  • 8 Prozent sind unentschieden.

Die Bevölkerung nimmt die politische Lage also sehr präzise wahr: Ein schlechtes Abschneiden der Union in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin dürfte die Debatte über die Kanzlerschaft von Friedrich Merz weiter anheizen.

Die Landtagswahlen am 20. September entwickeln sich damit zur politischen Schicksalswahl für den Bundeskanzler. Ob Merz den Druck standhält und die Erosion der Unionswerte stoppen kann, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Die Umfragedaten des Instituts CV zeichnen jedenfalls ein klares Bild: Das Vertrauen in den Kanzler ist auf einem Tiefpunkt, und die Bevölkerung beobachtet die Lage genau.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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