Thursday, 8. October 2026
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AfD und politische Revanche: Rausch gibt Versprechen

AfD-Politiker Tobias Rausch verspricht: keine politische Revanche trotz jahrelanger Ausgrenzung. Wie die Partei den Schritt zur Staatspartei wagen will.

Redaktion · 7. October 2026, 16:40 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 07.10.2026 von NIUS auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Frage, ob die AfD im Falle einer Machtbeteiligung demokratische Spielregeln respektieren würde, beschäftigt die deutsche Öffentlichkeit seit Jahren. Tobias Rausch, AfD-Politiker und Fraktionsvertreter, hat nun öffentlich versprochen, dass seine Partei auf politische Revanche verzichtet – trotz eines Jahrzehnts der Ausgrenzung und persönlicher Opfer vieler Parteimitglieder. Die Aussage fiel in einem Interview und ist begleitet von einem konkreten Beispiel aus dem parlamentarischen Alltag.

Die Versuchung der Revanche war real

Rausch räumt offen ein, dass die Verlockung zur Gegenreaktion innerhalb der Fraktion durchaus vorhanden war. Wer über zehn Jahre politisch ausgegrenzt wurde und dafür einen hohen persönlichen Preis bezahlt hat, für den ist der Gedanke, mit gleichen Mitteln zurückzuschlagen, nachvollziehbar.

Konkret stand in der Fraktion zur Debatte, ob man die neuen parlamentarischen Mehrheiten nutzen solle, um die Geschäftsordnung so zu verändern, dass die AfD alle Vizepräsidentenposten besetzen könnte. Auch gab es Stimmen, die den CDU-Kandidaten für das erste Wahlamt zunächst scheitern lassen wollten – als eine Art Denkzettel dafür, wie es sich anfühlt, nicht gewählt zu werden.

Beide Überlegungen wurden letztlich verworfen. Die Fraktion entschied sich stattdessen, den CDU-Kandidaten mitzuwählen und auf eine Demonstration der neuen Machtmittel zu verzichten.

Vom Oppositionsreflex zur Staatspartei

Der Kern von Rausch’ Argumentation ist strategischer Natur: Die AfD müsse den Schritt von einer reinen Oppositionspartei hin zu einer ernsthaften Regierungs- und Staatspartei vollziehen. Dieser Wandel erfordere eine veränderte Haltung – sowohl intern als auch im Umgang mit anderen Parteien.

  • Verzicht auf Ausnutzung neuer parlamentarischer Mehrheiten zur Machtdemonstration
  • Mitgestaltung statt Blockade bei Personalentscheidungen im Parlament
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit potenziellen Koalitionspartnern
  • Abkehr vom rückwärtsgewandten Denken zugunsten eines politischen Neuanfangs

„Die Vergangenheit ist jetzt vergangen”, so Rausch sinngemäß. Es helfe nichts, zurückzublicken. Wer auf hundert Prozent der eigenen Maximalforderungen beharre und zugleich Rache üben wolle, stoße mögliche künftige Partner vor den Kopf.

Brandmauer in Sachsen-Anhalt könnte fallen

Rausch gibt sich zuversichtlich, was die mittelfristigen Perspektiven der Partei betrifft. Er ist davon überzeugt, dass die sogenannte Brandmauer – die Weigerung etablierter Parteien, mit der AfD zu koalieren oder auch nur zu kooperieren – im kommenden Jahr in Sachsen-Anhalt erstmals durchbrochen werden könnte.

Das wäre ein politischer Einschnitt von erheblicher Bedeutung: Bisher haben CDU, SPD und andere Parteien eine formelle Zusammenarbeit mit der AfD auf Landesebene kategorisch abgelehnt. Sollte diese Linie in Sachsen-Anhalt fallen, würde das die bundespolitische Debatte über den Umgang mit der stärksten Oppositionspartei grundlegend verändern.

Rausch sieht den Verzicht auf Revanche ausdrücklich als politisches Signal an potenzielle Partner: Aufeinander zugehen sei ein Prozess, aber ein notwendiger.

Versprechen unter Beobachtung

Ob das öffentliche Bekenntnis zum Gewaltverzicht auf parlamentarischer Ebene tragfähig ist, wird sich erst in konkreten Entscheidungssituationen zeigen. Kritiker verweisen darauf, dass Versprechen in der Opposition leicht zu geben sind, solange echte Machtbeteiligung noch aussteht. Befürworter hingegen sehen in der tatsächlich vollzogenen Unterstützung des CDU-Kandidaten ein erstes glaubwürdiges Zeichen.

Die politische Entwicklung in Sachsen-Anhalt und anderen östlichen Bundesländern wird in den kommenden Monaten zeigen, ob der von Rausch skizzierte Kurs der Mäßigung innerhalb der AfD mehrheitsfähig bleibt – oder ob der Druck der Basis eine härtere Gangart erzwingt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (NIUS). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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