Wednesday, 30. September 2026
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DAX-Analyse: BMW, Fresenius, Infineon im Check

DAX-Analyse zum Quartalsende: BMW nahe Corona-Tiefs, Deutsche Börse auf Rekordhoch-Kurs, Fresenius mit FDA-Problemen – alle wichtigen Aktien im Überblick.

Redaktion · 30. September 2026, 08:26 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 30.09.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Zum letzten Handelstag im September präsentiert sich der DAX wieder etwas freundlicher: Der Index notiert rund 100 Punkte höher und nähert sich der wichtigen Marke von 25.800 Punkten. Im Fokus der heutigen DAX-Analyse stehen BMW, Deutsche Börse, Fresenius, Infineon, Nordex und Siemens – Aktien, die zuletzt durch unterschiedliche Nachrichten in Bewegung gerieten. Entscheidend für den weiteren Tagesverlauf dürften die US-Preisdaten sein, die um 14:30 Uhr veröffentlicht werden – insbesondere der Kern-PCE-Deflator, bei dem Analysten 3,3 Prozent erwarten.

BMW: Kapitalmarkttag enttäuscht – Aktie nahe Corona-Tiefs

Der zweitägige Kapitalmarkttag von BMW hat Anleger bislang wenig überzeugt. Das Unternehmen stellte eine operative Marge im Automobilgeschäft von zunächst 1 bis 3 Prozent für 2026 in Aussicht, ein Zwischenziel von 3 bis 5 Prozent für 2028 sowie 8 bis 10 Prozent zu Beginn des nächsten Jahrzehnts. Der Markt reagierte skeptisch.

Die Aktie fiel zwischenzeitlich unter 54 Euro auf ein neues Verlaufstief – im Sechsjahreschart nähert sich der Kurs damit den Corona-Tiefs, was charttechnisch als alarmierendes Signal gilt. Zusätzlich belastet die Meldung, dass der BMW 3er künftig nicht mehr als Diesel produziert werden soll. Der Stoppkurs des Aktionärs wurde ausgelöst; BMW befindet sich aktuell nicht auf der Empfehlungsliste. Eine erhoffte technische Gegenbewegung ist bislang verpufft.

Deutsche Börse auf Rekordhoch-Kurs – Fresenius kämpft mit FDA-Problemen

Während BMW schwächelt, läuft Deutsche Börse auf ein neues Allzeithoch zu. Mehrere Faktoren beflügeln die Aktie:

  • Zahlreiche Analysten stufen das Papier mit „Overweight” oder „Kaufen” ein – JP Morgan nennt ein Kursziel von 345 Euro.
  • Kontinuierliches Ergebniswachstum und eine breitere Aufstellung in verschiedenen Ertragsbereichen stützen die Bewertung.
  • Das aktuelle Zinsniveau sowie erhöhte Marktvolatilität liefern Rückenwind.
  • Eine latente Fusionsfantasie mit Euronext bleibt ein zusätzlicher Kurstreiber.

Die Aktie notiert bei rund 291 Euro und nähert sich damit dem Rekordhoch vom Frühjahr 2025 bei rund 293 Euro.

Anders das Bild bei Fresenius: Ein FDA-Warnhinweis zu Qualitätsproblemen bei der Tochter Fresenius Kabi in den USA hatte die Aktie zeitweise um mehr als 7 Prozent einbrechen lassen. Der Kurs fiel bis auf rund 42 Euro. Aktuell notiert das Papier wieder bei etwa 44,80 Euro. Die Einschätzung: Das Problem sollte lösbar sein; entscheidend wäre eine nachhaltige Rückeroberung der 45-Euro-Marke.

Infineon und Nordex: Rückenwind, aber Widerstände bleiben

Infineon rückt wieder stärker in den Fokus – die Aktie war zuletzt Topempfehlung im Aktionärdepot. Jefferies hat ein Kursziel von 96 Euro ausgegeben. Zwei Faktoren könnten zusätzlichen Schwung liefern: Erstens hat Donald Trump KI-Entwicklungen erneut positiv kommentiert und eine Bremsung der Technologie abgelehnt. Zweitens haben sich Chip- und KI-Aktien in den vergangenen Tagen deutlich erholt. Ein wichtiger Termin steht heute Abend an: Micron Technology veröffentlicht um 22:30 Uhr seine Quartalszahlen – die Erwartungen sind hoch und das Ergebnis dürfte Infineon morgen in Bewegung bringen.

Bei Nordex häufen sich pünktlich zum Quartalsende neue Aufträge. Jüngst wurden 34 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 175 Megawatt in Südwesteuropa gemeldet – ein geschätztes Projektvolumen von rund 150 Millionen Euro, inklusive mehrjähriger Serviceverträge, mit geplanter Installation in 2027/2028. Charttechnisch stößt die Aktie jedoch hartnäckig gegen die 40-Euro-Marke, die bisher nicht nachhaltig überwunden werden konnte. Anleger brauchen hier Geduld – ein dynamischer Ausbruch ist möglich, sobald diese Hürde fällt.

Siemens und Marktausblick: Beste Börsenphase steht bevor

Siemens präsentiert sich nach einem Test der Juni-Tiefs unterhalb von 260 Euro wieder stabiler und notiert aktuell bei rund 284 Euro. Das obere Ende der Handelsspanne bei rund 290 Euro bleibt das nächste Ziel, danach die psychologisch wichtige 300-Euro-Marke.

Der Blick auf das Gesamtbild ist verhalten optimistisch: Oktober gilt saisonal als Monat, in dem institutionelle Käufer tendenziell zurückkehren. In wenigen Wochen startet die neue Berichtssaison, beginnend mit den großen US-Unternehmen. Sollte der DAX die 50-Tageslinie bei rund 25.800 Punkten nachhaltig überwinden, könnte sich das zuletzt bekannte Muster – Konsolidierung gefolgt von einem Ausbruch nach oben – wiederholen. Die Chancen auf deutlich höhere Kurse in den kommenden Monaten sind real, sofern die Makrodaten mitspielen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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