Friday, 18. September 2026
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Energiepauschale: Grüne planen bis zu 250 Euro pro Kopf

Die Grünen fordern eine Energiepauschale von bis zu 250 Euro pro Person. Finanziert werden soll sie durch eine Übergewinnsteuer auf fossile Konzerne.

Redaktion · 16. September 2026, 13:15 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 16.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Grünen haben einen neuen Aktionsplan vorgelegt, der Millionen Menschen in Deutschland finanziell entlasten soll. Kernstück ist eine Energiepauschale von bis zu 250 Euro pro Kopf, die angesichts weiter steigender Energiepreise ausgezahlt werden soll. Das geht aus einem Papier hervor, das dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt. Der Plan sieht zudem eine Senkung der Stromsteuer sowie höhere Kaufprämien für Elektroautos vor.

Energiepauschale als Antwort auf steigende Energiepreise

Der Vorstoß der Grünen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele Haushalte in Deutschland mit deutlich höheren Energiekosten kämpfen. Die geplante Energiepauschale soll eine direkte und schnelle Entlastung für Verbraucherinnen und Verbraucher schaffen.

Mit bis zu 250 Euro pro Person wäre die Maßnahme deutlich spürbar – insbesondere für Familien und einkommensschwache Haushalte, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil ihres Einkommens für Energie aufwenden. Wie genau die Auszahlung organisiert werden soll, geht aus dem bislang bekannten Aktionsplan nicht im Detail hervor.

Die Pauschale knüpft an frühere staatliche Direktzahlungen an, etwa die Energiepreispauschale aus dem Jahr 2022, und soll ähnlich breit wirken – also nicht nur bestimmten Bevölkerungsgruppen zugutekommen.

Übergewinnsteuer soll Finanzierung sichern

Die entscheidende Frage bei jedem Entlastungspaket ist die Gegenfinanzierung. Die Grünen setzen dabei auf eine Übergewinnsteuer auf die Milliardengewinne fossiler Energiekonzerne.

Das Konzept der Übergewinnsteuer ist in der EU kein Novum: Mehrere Mitgliedsstaaten haben in den vergangenen Jahren ähnliche Abgaben auf Zufallsgewinne im Energiesektor eingeführt, um Verbraucher zu entlasten. Die Grünen argumentieren, dass Konzerne, die von hohen Energiepreisen profitieren, einen gerechten Beitrag zur gesellschaftlichen Bewältigung der Energiekrise leisten sollten.

Kritiker hingegen warnen, dass eine solche Steuer Investitionen in die Energieversorgung hemmen und langfristig zu noch höheren Preisen führen könnte. Die politische Debatte über dieses Instrument dürfte entsprechend intensiv ausfallen.

Weitere Forderungen: Stromsteuer und Elektroauto-Prämien

Neben der Energiepauschale enthält der Aktionsplan der Grünen weitere Maßnahmen zur Entlastung von Verbrauchern und zur Förderung der Energiewende:

  • Senkung der Stromsteuer, um Strom für Haushalte und Unternehmen günstiger zu machen
  • Höhere Kaufprämien für Elektroautos, um den Umstieg auf emissionsfreie Mobilität zu beschleunigen
  • Direkte Auszahlung der Energiepauschale von bis zu 250 Euro pro Kopf an die Bevölkerung
  • Finanzierung durch Abschöpfung von Übergewinnen fossiler Konzerne

Besonders die Forderung nach niedrigeren Stromsteuern ist für die Grünen strategisch bedeutsam: Günstigerer Strom macht Wärmepumpen, Elektroautos und andere klimafreundliche Technologien attraktiver – und unterstützt damit die langfristigen Klimaziele der Partei.

Politische Einordnung und Aussichten

Der Aktionsplan der Grünen ist zunächst ein parteiinternes Positionspapier und noch kein Gesetzentwurf. Ob und in welcher Form die Vorschläge politisch umgesetzt werden könnten, hängt maßgeblich von möglichen Koalitionspartnern und den Mehrheitsverhältnissen im Bundestag ab.

Dennoch zeigt der Vorstoß, dass das Thema Energiekosten im politischen Berlin weiterhin ganz oben auf der Agenda steht. Mit dem Aktionsplan positionieren sich die Grünen klar als Partei, die sowohl soziale Entlastung als auch den ökologischen Umbau der Energieversorgung vorantreiben will – eine Kombination, die in der kommenden Wahlkampfdebatte eine zentrale Rolle spielen dürfte. Wie die anderen Parteien auf den Plan reagieren, bleibt abzuwarten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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