Friday, 18. September 2026
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Jürgen Klopp: DFB-Kader mit 44 Spielern für vier Länderspiele

Bundestrainer Jürgen Klopp nominiert 44 Spieler für vier Länderspiele und erklärt, warum er zwei separate Kader aufgestellt hat – mit vielen Talenten und neuen Gesichtern.

Redaktion · 17. September 2026, 15:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 17.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Bundestrainer Jürgen Klopp hat seinen ersten DFB-Kader bekanntgegeben – und gleich mit einer Überraschung aufgewartet: Für die ersten vier Länderspiele der neuen Ära nominierte er insgesamt 44 Spieler, aufgeteilt auf zwei separate Aufgebote. Der ungewöhnliche Schritt ist bewusst gewählt und spiegelt Klopps Ansatz wider, möglichst viele Talente kennenzulernen, die Belastung zu steuern und gleichzeitig eine neue Spielphilosophie zu etablieren.

Zwei Kader statt einem: Der Grund hinter der ungewöhnlichen Entscheidung

Der Hintergrund für die Aufteilung in zwei Kader ist der eng getaktete Spielplan. Innerhalb von nur zwei Wochen stehen vier Länderspiele an, darunter das Auftaktspiel in Amsterdam. Viele Bundesligisten spielen am Wochenende davor noch am Sonntag, sodass betroffene Spieler kaum Zeit für Anreise, Regeneration und Training hätten.

Klopp erklärte, dass für die erste Spielwoche gezielt Spieler nominiert wurden, die bereits eingespielt sind und sich untereinander kennen – orientiert an der Weltmeisterschaftsmannschaft. Das zweite Aufgebot soll für die darauffolgende Länderspielwoche frisch und ausgeruht bereitstehen.

Drei Spieler bilden eine Ausnahme: Nico Schlotterbeck, Jamal Musiala und Serge Gnabry sollen nach einer schwierigen Phase bei ihren Vereinen möglichst beide Wochen beim DFB verbleiben, um Rhythmus zu gewinnen und Spielpraxis zu erhalten – dosiert und auf ihre persönliche Situation abgestimmt.

Viele neue Gesichter: Klopp setzt auf Talente

Ein zentrales Merkmal des neuen DFB-Kaders ist die Vielzahl junger und bislang wenig bekannter Spieler. Klopp berichtet, dass er in den zurückliegenden Wochen intensiv Vereine bereist und Spieler persönlich getroffen hat – auf dem Trainingsplatz, im Gespräch und per Videoschalte.

Das Ergebnis überraschte ihn positiv:

  • Deutlich mehr Talent als nach dem WM-Aus erwartet
  • Zahlreiche Spieler mit außergewöhnlichem Potenzial in der U21 und darunter
  • Mutige Entscheidungen wie die Nominierung von Mika Bauer, der noch kein Stammspiel in der U21 hatte
  • Stürmer, die alternativ auch für die A-Nationalmannschaft in Frage gekommen wären
  • Starke Torhütergeneration mit Namen wie Jonas Urbig, Alexander Nübel und Noah Atubolu

Für das erste Länderspiel steht Marc-André ter Stegen im Tor. Klopp begründet die Wahl mit dessen Erfahrung, Weltklasseniveau und starker Form bei Ajax Amsterdam. Gleichzeitig betont er: Kein Stammplatz ist garantiert – Leistung entscheidet bei jedem Länderspiel neu.

Joshua Kimmich im Zentrum – Kapitän und Führungsspieler

Joshua Kimmich wird im defensiven Mittelfeld eingesetzt, seiner Stammposition. Klopp erwartet von ihm Führungsqualitäten auf und neben dem Platz. Der Kapitänsstreifen bleibt bei Kimmich – zumindest vorerst.

Klopp skizzierte auch seine taktische Grundidee: Stabilität in der Defensive soll die Basis für alles weitere bilden. „Wenn du nur offensiv denkst, wird dich die Defensive immer killen”, so der Bundestrainer. Die ersten Trainingseinheiten werden daher vor allem defensiven Strukturen gewidmet sein, bevor die individuelle Qualität der Angreifer voll zur Geltung kommen soll.

Klopp über Patriotismus und die gesellschaftliche Rolle des Fußballs

Über das Sportliche hinaus sendete Klopp auch eine gesellschaftliche Botschaft. Mit der Aktion „Einer von 83 Millionen” – aufgedruckt auf Kappen, die er an Journalisten verteilte – will er für ein positives Gemeinschaftsgefühl werben.

Klopp betonte, er möchte Nationalstolz nicht den falschen Kräften überlassen. Deutschland sei ein „wundervolles Land”, und Fußball könne dazu beitragen, dieses Gefühl sichtbar zu machen – offen, vielfältig und verbindend. Zugleich distanzierte er sich ausdrücklich von parteipolitischen Aussagen: „Da bin ich kein Fachmann.”

Mit Blick auf die Zukunft sieht Klopp den aktuellen Kader als ersten Schritt eines längeren Aufbaus. Ziel ist die Qualifikation für die Europameisterschaft und darüber hinaus die WM. Die Tür stehe für alle Spieler mit deutschem Pass offen – Leistung und Einstellung entscheiden. „Ich habe den Kader nicht für heute gemacht, sondern für heute und in zwei Jahren.”

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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