Wednesday, 23. September 2026
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Klima-Aktivisten besetzen Dach des Adenauer-Hauses

Robin-Wood-Klima-Aktivisten besetzten das Dach der CDU-Parteizentrale in Berlin. Die Polizei rückte mit 30 Einsatzkräften an und nahm mehrere Personen fest.

Redaktion · 23. September 2026, 11:42 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 23.09.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Klima-Aktivisten der Organisation Robin Wood haben das Konrad-Adenauer-Haus in Berlin spektakulär besetzt. Am Morgen des 23. September 2026 verschafften sich mehrere Kletterer unberechtigt Zugang zum Dach der CDU-Parteizentrale, seilien sich anschließend an der gläsernen Fassade ab und entrollten ein großes Banner mit politischen Forderungen. Die Berliner Polizei rückte mit rund 30 Einsatzkräften an und nahm die Beteiligten noch vor Ort fest.

Kletteraktion an der gläsernen Fassade des Konrad-Adenauer-Hauses

Die Aktion begann in den frühen Morgenstunden, als sich die Aktivisten unbemerkt Zugang zum Dach des Konrad-Adenauer-Hauses verschafften. Dort befestigten sie ihre Kletterausrüstung, bevor sie sich an der markanten Glasfassade der Berliner CDU-Zentrale abseilten.

Das Vorgehen war offenkundig sorgfältig vorbereitet. Die Kletterer brachten ein großformatiges Banner an der Fassade an, das weithin sichtbar ihre Botschaft in die Öffentlichkeit trug. Derartige Aktionen sind ein bekanntes Mittel der Umweltorganisation Robin Wood, die seit Jahrzehnten mit spektakulären Kletteraktionen auf Klimathemen aufmerksam macht.

Forderungen: Sozialgerechte Klimapolitik und Ausstieg aus fossilen Energien

Auf ihrem Riesenbanner formulierten die Aktivisten drei zentrale politische Forderungen, die direkt an die CDU als Regierungspartei gerichtet waren:

  • Eine sozialgerechte Klimapolitik, die einkommensschwache Bevölkerungsgruppen nicht benachteiligt
  • Den vollständigen Ausstieg aus fossilen Energien wie Kohle, Öl und Gas
  • Klare politische Haltung gegen rechtsextreme Tendenzen

Mit der Wahl des Adenauer-Hauses als Aktionsort setzten die Aktivisten ein bewusstes Symbol: Die Parteizentrale der CDU steht im Herzen Berlins und genießt hohe Medienpräsenz. Robin Wood verknüpft die Klimaforderungen damit explizit mit einer gesellschaftspolitischen Dimension.

Polizei nimmt Aktivisten nach Großeinsatz fest

Die Berliner Polizei reagierte schnell auf den Alarm. Rund 30 Einsatzkräfte rückten aus, um den Bereich vor der Parteizentrale weiträumig abzusichern und Schaulustige auf Abstand zu halten.

Als die Kletterer schließlich den Boden erreichten, griffen die Beamten sofort zu. Die Aktivisten wurden auf dem Gehweg gestoppt und zu den Einsatzfahrzeugen geführt. Wie viele Personen insgesamt festgenommen wurden und welche rechtlichen Konsequenzen ihnen drohen — etwa wegen Hausfriedensbruchs —, war zunächst nicht offiziell bestätigt.

Das unbefugte Betreten eines Gebäudes sowie das Anbringen von Bannern ohne Genehmigung können in Deutschland strafrechtlich als Hausfriedensbruch geahndet werden. Bei Aktionen dieser Art erstatten die betroffenen Organisationen in der Regel Anzeige.

Robin Wood und der Protest als politisches Mittel

Die Organisation Robin Wood ist eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen und bekannt für gewaltfreie, aber aufsehenerregende Direktaktionen. Im Unterschied zu anderen Klimagruppen wie der Letzten Generation setzt Robin Wood traditionell auf Kletteraktionen an exponierten Gebäuden, Brücken oder Industrieanlagen.

Die Besetzung des Adenauer-Hauses reiht sich in eine Serie von Protestaktionen ein, mit denen Klimagruppen kurz vor wichtigen politischen Entscheidungsprozessen öffentlichen Druck aufzubauen versuchen. Ob die Aktion die gewünschte politische Resonanz erzielt, bleibt abzuwarten. Die CDU hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert. Politisch dürfte die Besetzung die Debatte über Klimapolitik und zivilen Ungehorsam erneut befeuern.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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