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Linke in Berlin: Evers warnt vor Sicherheitsrisiko

CDU-Politiker Stefan Evers sieht die Linke als Sicherheitsrisiko für Berlin – und warnt vor wirtschaftlichen Folgen einer Regierungsbeteiligung der Partei.

Redaktion · 8. November 2026, 21:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 08.11.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Berliner CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Evers hat der Linkspartei pauschal die Regierungsfähigkeit abgesprochen und sie als Sicherheitsrisiko für die Hauptstadt bezeichnet. Im Mittelpunkt der Debatte steht zwar die Abgeordnete Vanessa Emde, doch Evers macht deutlich: Das Problem sei strukturell und betreffe die gesamte Partei – von der Fraktion über Bezirksvertreter bis hin zu Führungsfiguren, die weit einflussreicher seien als Emde selbst. Die Forderung der Linken-Spitze nach einem Mandatsverzicht komme zu spät und zeige bislang kaum Durchsetzungsvermögen.

Mehr als ein Einzelfall: Strukturelles Problem der Linken

Evers kritisiert scharf, dass die öffentliche Debatte nahezu ausschließlich auf Vanessa Emde verengt werde. Dahinter stecke nach seiner Einschätzung ein bewusstes Ablenkungsmanöver: Sowohl SPD und Grüne als auch viele Medien konzentrierten die Aufmerksamkeit auf die eine Abgeordnete, während weitaus gravierendere Fälle innerhalb der Linkspartei unbeachtet blieben.

Als Beispiel nennt er Martha Kleedörfer, stellvertretende Landesvorsitzende der Berliner Linken. Sie teile nicht nur die Haltungen Emdes, verfüge aber über deutlich mehr Macht und Einfluss – und sei deshalb die „viel schwierigere und gefährlichere Figur” in der Fraktion.

Hinzu kämen veröffentlichte Internet-Chats einzelner Abgeordneter sowie Vorfälle auf dem Linken-Parteitag, wo ein Abgeordneter parteiinterne Kritiker als „räudige Köter” und „Feinde” bezeichnet habe. Evers wertet dies als lupenreine Nazi-Rhetorik.

Besonders brisant: SPD-Chef Lars Klingbeil hatte gefordert, die Linke müsse alle Antisemiten aus ihren Reihen ausschließen. Evers zufolge würde eine konsequente Umsetzung dieser Forderung die Berliner Linksfraktion so stark schrumpfen lassen, dass die angestrebte Koalitionsmehrheit womöglich nicht mehr zustande käme.

Wirtschaftliche Warnsignale: Risikoaufschläge und stockende Investitionen

Evers belegt seine Kritik nicht nur mit politischen, sondern auch mit wirtschaftlichen Argumenten. Als Berliner Finanzpolitiker beobachtet er nach eigenen Angaben die Reaktionen des Kapitalmarkts auf die politische Lage in der Hauptstadt genau.

Demnach äußern sowohl deutsche als auch internationale Banken bereits heute Skepsis gegenüber Berlin und Brandenburg. Konkret drohen der Stadt höhere Risikoaufschläge bei der Kreditaufnahme, wenn das Angebot am Anleihenmarkt knapper wird – eine direkte Folge der Unsicherheit über eine mögliche Regierungsbeteiligung der Linken.

Die wirtschaftlichen Konsequenzen beschränken sich laut Evers nicht auf die Kreditversorgung. Besonders gravierend seien die Auswirkungen auf den Wohnungsbau:

  • Die Diskussion um ein Vergesellschaftungsgesetz schreckt private Investoren bereits vor der Regierungsbildung ab.
  • Ohne neue Wohnungen lasse sich das Berliner Wohnungsproblem nicht lösen.
  • Die Folge seien steigende Mieten – ein Preis, den alle Berliner tragen müssten.
  • Dieser Effekt zeige sich bereits jetzt, obwohl noch keine neue Regierung gebildet worden ist.

Koalitionsoptionen: CDU hält Tür offen, Grüne blockierten zunächst

Auf die Frage, was die CDU einem möglichen schwarz-grün-roten Bündnis konkret anbieten könne, betont Evers, es gehe nicht um Verhandlungsgeschäfte nach Basarmanier, sondern um eine grundlegende Haltungs- und Wertefrage.

Die CDU habe bereits Vorsondierungsgespräche sowohl mit der SPD als auch mit den Grünen geführt. Letztere hätten jedoch zunächst pauschal eine Zusammenarbeit verweigert – nicht aus inhaltlichen Gründen, sondern weil sie eine linksgeführte Regierung bevorzugten. Da eine Koalition aus CDU und SPD allein keine Mehrheit ergebe, kam es bisher zu keinen echten Sondierungen.

Evers signalisiert dennoch Gesprächsbereitschaft: Die CDU sei zu Kompromissen bereit, die Hand ausgestreckt, die Tür offen. Am Ende stehe die gemeinsame Verantwortung für Berlin als deutsche Hauptstadt – und die verlange von allen beteiligten Parteien Beweglichkeit.

Die Berliner Koalitionsverhandlungen bleiben damit in einer kritischen Phase. Ob der Druck auf die Linkspartei – von innen wie von außen – zu einem Neustart der Gespräche oder zum Scheitern des Linksbündnisses führt, dürfte sich in den kommenden Wochen entscheiden. Die wirtschaftlichen Warnsignale vom Kapitalmarkt erhöhen dabei den Handlungsdruck auf alle beteiligten Akteure erheblich.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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