Wednesday, 30. September 2026
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Rote Hilfe: Was Eralps Mitgliedschaft für Berlin bedeutet

Elif Eralp war Mitglied der Roten Hilfe – einem vom Verfassungsschutz beobachteten Verein. Was das für eine mögliche Regierungsbeteiligung der Linken in Berlin bedeutet.

Redaktion · 30. September 2026, 17:15 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 30.09.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Berliner Linke steht nach ihrem Wahlsieg unter erheblichem Druck. Neben Antisemitismusvorwürfen und mutmaßlichen Verbindungen zu Klanstrukturen rückt nun eine weitere Frage in den Mittelpunkt: Spitzenkandidatin Elif Eralp, die anstrebt, regierende Bürgermeisterin von Berlin zu werden, war nach eigenen Angaben Mitglied der Roten Hilfe – einem Verein, der seit Jahrzehnten vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Was steckt hinter dieser Organisation, welche Personen sind mit ihr verbunden, und welche politische Verantwortung tragen SPD und Grüne bei einer möglichen Koalitionsbildung?

Was ist die Rote Hilfe?

Die Rote Hilfe bezeichnet sich selbst als Solidaritätsgemeinschaft für politisch Verfolgte. Gegründet wurde der Verein bereits 1924 – er blickt also auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück. Heute zählt er Schätzungen zufolge zwischen 15.000 und 20.000 Mitglieder in rund 50 Ortsvereinen bundesweit.

Der Verfassungsschutz beobachtet die Organisation aus mehreren Gründen. Kritiker werfen der Roten Hilfe vor:

  • Unterstützung von Extremisten und verurteilten Terroristen in Strafvollzugsanstalten
  • Delegitimierung der Arbeit von Polizei, Geheimdiensten und Justizbehörden
  • Verwendung eines politischen Vokabulars, das an Bekennerschreiben der Roten Armee Fraktion (RAF) erinnert
  • Solidarisierung mit Verurteilten, die wegen schwerster Verbrechen inhaftiert sind

Ein konkretes Beispiel: Als die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette verhaftet wurde, bezeichnete die Rote Hilfe die Festnahme laut Verfassungsschutzbericht als „Ergebnis einer jahrzehntelangen Verfolgungswut und dem staatlichen Rachebedürfnis gegen ehemalige Mitglieder der Stadtguerilla-Gruppen” – eine Formulierung, die staatliche Strafverfolgung als politische Repression umdeutet.

Eralps Mitgliedschaft und ihre Hintergründe

Elif Eralp trat der Roten Hilfe offenbar Anfang der 2000er Jahre bei, als sie zum Jurastudium nach Hamburg ging. Aufgewachsen in München als Tochter türkischer Migranten mit sozialistischem Hintergrund – ihre Eltern saßen in der Türkei mehrfach in Gefängnissen –, soll sie sich besonders durch das Engagement der Roten Hilfe gegen das PKK-Betätigungsverbot in Deutschland angesprochen gefühlt haben.

Eralp selbst beschreibt ihre damalige Rolle als passives Mitglied. Politische Gegner und Beobachter bezweifeln jedoch, dass diese Einschränkung die Brisanz der Mitgliedschaft mindert – angesichts der Ausrichtung des Vereins und seiner Vernetzung mit dem linksextremen Spektrum.

Prominente Verbindungen zur Roten Hilfe

Die Geschichte der Organisation zeigt, dass sie in der Vergangenheit auch als Radikalisierungsumfeld fungiert hat. Bekannte Fälle:

  • Silke Maier-Witt, RAF-Terroristin und mitverantwortlich für Entführung und Ermordung von Hans Martin Schleyer, berichtete, sich in der Roten Hilfe zunehmend radikalisiert zu haben – von einfachen Bürotätigkeiten bis hin zum Schmuggel von Kassiber ins Gefängnis.
  • Ein weiterer bekannter Rote-Hilfe-Anwalt wurde später selbst zum RAF-Terroristen.

Diese Beispiele verdeutlichen, dass die Organisation nicht nur passiv Solidarität übt, sondern in Einzelfällen als Einstiegspunkt in tiefere kriminelle oder terroristische Strukturen gedient hat.

Verantwortung von SPD und Grünen bei der Regierungsbildung

Die eigentliche politische Sprengkraft entfalten diese Informationen im Kontext der Berliner Koalitionsverhandlungen. SPD und Grüne stehen vor der Frage, ob sie gemeinsam mit der Linken einen Senat bilden – und damit Eralp potenziell ins Rote Rathaus bringen.

Kritiker warnen, dass eine solche Konstellation eine gefährliche Vernetzung entstehen lassen könnte: Die äußerste Linke in der Regierung, verbunden mit linksradikalen Gruppen auf der Straße, mit Teilen des pro-palästinensischen Milieus sowie mit Strukturen, denen Nähe zur PKK vorgeworfen wird. Hinzu käme das Netzwerk der Roten Hilfe zu verurteilten Kriminellen.

Ob SPD und Grüne diese Koalition eingehen, gilt als Lackmustest für den politischen Umgang mit Linksextremismus. Die Debatte um Eralps Vergangenheit dürfte die Verhandlungen in Berlin noch erheblich belasten – und zeigt, dass der Wahlsieg der Linken keine uneingeschränkte Regierungsperspektive eröffnet.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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