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Selenskyj vor der UN: „Putin ist Patient Null”

Selenskyj warnte in seiner UN-Rede vor einer Bedrohung Polens, Moldawiens und der baltischen Staaten durch Russland – und bezeichnete Putin als „Patient Null".

Redaktion · 24. September 2026, 07:15 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 24.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei der UN-Vollversammlung eindringlich vor der wachsenden Bedrohung durch Russland gewarnt. In seiner Selenskyj UN-Rede bezeichnete er Kremlchef Wladimir Putin als „Patient Null” – als den Ursprung einer Idee des Krieges, die sich wie eine Seuche über die Welt verbreite. Die Botschaft war klar: Solange Putin ungehindert handeln kann, wächst die Gefahr für alle Staaten.

Selenskyj warnt Polen, Moldawien und die baltischen Staaten

In seiner Rede vor den Vereinten Nationen hob Selenskyj hervor, dass Russlands aggressive Politik weit über die Ukraine hinausreiche. Namentlich nannte er Polen, Moldawien und die baltischen Staaten als potenzielle Ziele russischer Destabilisierung. Auch die Unabhängigkeit der Staaten im Südkaukasus und in Mittelasien werde von Moskau nicht respektiert.

Diese Einschätzung deckt sich mit Warnungen westlicher Sicherheitsexperten, die seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine auf eine mögliche Ausweitung russischer Ambitionen hinweisen. Selenskyj untermauerte damit den Anspruch der Ukraine, nicht nur für sich selbst, sondern für die gesamte regelbasierte internationale Ordnung zu kämpfen.

Die Botschaft an die EU- und NATO-Länder in Osteuropa war unmissverständlich: Russland unter Putin erkenne keine Grenzen der Souveränität an.

„Patient Null”: Selenskyjs Metapher für Putin

Die prägnanteste Formulierung der Rede war Selenskyjs Bezeichnung Putins als „Patient Null” – ein Begriff aus der Epidemiologie, der den ersten Träger einer Infektionskrankheit beschreibt. Selenskyj nutzte dieses Bild bewusst, um die Idee des Krieges als etwas Ansteckendes, sich Ausbreitendes zu charakterisieren.

  • Von Putin gehe die „Idee des Krieges” aus, die sich weltweit verbreite.
  • Überall bringe sie Schmerz, Instabilität und neue Krisen.
  • Je freier Putin handeln könne, desto gefährlicher werde die Welt für alle anderen.
  • Der „Patient Null” müsse gestoppt und sein Handlungsspielraum eingeschränkt werden.

Die Metapher ist rhetorisch geschickt gewählt: Sie entpolitisiert Putin nicht, sondern stellt ihn als systemische Gefahr dar – als eine Quelle, die behandelt werden muss, bevor das „Böse” weitere Länder erfasst.

Appell an die Weltgemeinschaft

Selenskyj richtete seinen Appell direkt an die versammelten Staaten der UN-Vollversammlung. Seine zentrale Forderung: Der internationalen Gemeinschaft komme die Pflicht zu, Putin den Raum zu nehmen, weiter zu agieren und Instabilität zu exportieren.

Mit den Worten „Man muss ihm den Raum nehmen zu handeln und das Böse zu verbreiten” appellierte Selenskyj an eine kollektive Verantwortung. Die Vereinten Nationen stünden dabei in der Pflicht, ihrer Gründungsidee – dem Schutz staatlicher Souveränität und des Weltfriedens – gerecht zu werden.

Die Rede fiel in eine Phase, in der die internationale Unterstützung für die Ukraine zunehmend unter Druck steht. Selenskyj nutzte die globale Bühne der UN, um Verbündete zu festigen und neutrale Staaten von der Notwendigkeit einer klaren Haltung gegenüber Russland zu überzeugen.

Einordnung: Ukraine-Krieg als globale Zäsur

Selenskyjs Auftritt bei der UN-Vollversammlung steht in einer Reihe gezielter diplomatischer Offensiven der Ukraine, die den Konflikt konsequent als globale und nicht nur regionale Bedrohung rahmen. Die Strategie, Russland als Aggressor zu isolieren und gleichzeitig auf die Gefährdung von EU- und NATO-Nachbarn hinzuweisen, hat das Ziel, westliche Waffenlieferungen und politische Unterstützung zu sichern.

Ob Selenskyjs eindringliche Worte bei den entscheidenden Akteuren im UN-Sicherheitsrat und darüber hinaus Wirkung zeigen, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die Ukraine positioniert ihren Kampf weiterhin als Verteidigung universeller Werte – und Selenskyj als ihre lauteste Stimme auf der Weltbühne.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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