Dieses Video wurde am 05.05.2026 von euronews Deutsch auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Wenige Tage vor Russlands großer Militärparade zum 9. Mai hat die Ukraine einen Drohnenangriff auf Moskau gestartet und dabei ein Wohnhochhaus in der russischen Hauptstadt getroffen. Parallel dazu eskalieren die Spannungen zwischen der EU und den USA im Zollstreit, während beim Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Armenien ein offener Konflikt zwischen dem aserbaidschanischen Präsidenten und der EU-Parlamentspräsidentin ausbrach. Ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse des Tages.
Drohnenangriff auf Moskau trifft Wohngebäude
Die Ukraine hat in der Nacht einen Drohnenangriff auf Moskau durchgeführt und dabei ein hochwertiges Wohngebäude rund sieben Kilometer westlich des Kremls getroffen. Moskaus Bürgermeister bestätigte den Vorfall und erklärte, die Luftabwehr habe die Drohne abgefangen. Offizielle Angaben zufolge habe es keine Verletzten gegeben.
Fotos und Videos in sozialen Medien zeigten jedoch sichtbare Schäden an den oberen Stockwerken des Gebäudes. Der Angriff gilt als einer der bislang tiefsten Vorstöße in das Zentrum der russischen Hauptstadt. Er ereignete sich zu einem symbolisch brisanten Zeitpunkt: Russland feiert am 9. Mai traditionell mit einer großen Militärparade den Sieg über Nazideutschland. In diesem Jahr sollen allerdings weder Panzer noch Raketen gezeigt werden – offenbar aus Angst vor weiteren ukrainischen Drohnenangriffen.
EU-Zollstreit: Gespräche in Paris, Kritik aus Berlin
EU-Handelskommissar Maros Šefčovič traf in Paris den US-Handelsbeauftragten Jamie Greer zu Gesprächen, nachdem US-Präsident Donald Trump 25 Prozent Zölle auf EU-Automporte angekündigt hatte. Das Treffen war laut Euronews bereits vor Trumps jüngsten Drohungen geplant worden.
Die Europäische Kommission betonte, alle Optionen blieben offen, sollten die USA Maßnahmen ergreifen, die mit dem im Juli 2025 vereinbarten Handelsabkommen unvereinbar sind. Dieses Abkommen hatte die US-Zölle auf EU-Waren auf 15 Prozent begrenzt.
Der deutsche EU-Abgeordnete und Vorsitzende des Handelsausschusses Bernd Lange bezeichnete die Zollankündigung als politisch motiviert und direkt gegen deutsche Autohersteller gerichtet. Hintergrund ist die Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz am US-Militäreinsatz gegen den Iran, woraufhin Trump mehreren europäischen Ländern vorwarf, nichts zu Washingtons Militäroperation beizutragen. Die USA kündigten zudem an, mehr als 5.000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen.
Aliyev und Metzola: Eklat beim EU-Gipfel in Armenien
Beim Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Eriwan kam es zu einem heftigen verbalen Schlagabtausch. Der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev warf dem Europäischen Parlament vor, Verleumdungen und Lügen über Aserbaidschan zu verbreiten sowie den Friedensprozess mit Armenien zu sabotieren. Er verwies dabei auf 14 Parlamentsresolutionen seit dem Ende des Zweiten Karabach-Krieges im Jahr 2020.
EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola reagierte scharf und betonte, das Europäische Parlament sei ein direkt gewähltes demokratisches Gremium, dessen Resolutionen mit Mehrheit beschlossen würden. Meinungsverschiedenheiten in solchen Treffen seien grundsätzlich gesund. Das aserbaidschanische Parlament hatte zuvor angekündigt, die Beziehungen zum EU-Parlament wegen angeblicher Verleumdungskampagnen zu beenden.
Weitere Meldungen: Hantavirus, Ernährungskrise, Wildtierklinik
Auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik sind drei Menschen an einer mutmaßlichen Hantavirus-Infektion gestorben. Das unter niederländischer Flagge fahrende Expeditionsschiff „Hondius” liegt derzeit vor Anker; niemand darf von Bord. Das Virus wird vor allem durch Nagetierausscheidungen übertragen, eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist sehr selten.
Ein von den Vereinten Nationen unterstützter Bericht zeigt: Rund 266 Millionen Menschen in 47 Ländern waren im vergangenen Jahr von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen – fast doppelt so viele wie noch 2016. Wichtigste Krisenregionen sind der Sudan, Nigeria und die Demokratische Republik Kongo. Zum ersten Mal seit Beginn der Erhebung wurden im selben Jahr zwei Hungersnöte gleichzeitig bestätigt: im Gazastreifen und in Teilen des Sudan.
- 266 Millionen Menschen in 47 Ländern von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen
- Zwei Drittel der Betroffenen leben in nur zehn Ländern
- Bewaffnete Konflikte bleiben der wichtigste Auslöser für Hunger
- Erstmals zwei gleichzeitige Hungersnöte bestätigt: Gaza und Sudan
In einer Wildtierklinik bei Paris werden jährlich mehr als 10.000 verletzte Wildtiere versorgt – von Füchsen über Rehe bis hin zu Igeln und Schwänen. Die Einrichtung finanziert sich überwiegend durch Spenden und ist auf Freiwillige angewiesen. Das Ziel: die Tiere zu rehabilitieren und wieder in die Wildnis zu entlassen.
Die Ereignisse dieses Tages spiegeln die anhaltende Instabilität in mehreren globalen Krisenherden wider – ob militärisch, handelspolitisch oder humanitär. Besonders der bevorstehende 9. Mai in Russland dürfte die Lage im Ukraine-Konflikt weiter zuspitzen und die internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
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