Thursday, 24. September 2026
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Hybride Kriegsführung

Hybride Angriffe: Wadefohl warnt vor UN

Bundesaußenminister Wadefohl warnt im UN-Sicherheitsrat: Russlands hybride Angriffe haben eine neue Stufe erreicht – auch mit Drohnen auf deutschen Flughäfen.

Redaktion · 24. September 2026, 11:10 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 24.09.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Russlands hybride Angriffe gegen westliche Staaten haben nach Einschätzung von Bundesaußenminister Wadefohl eine qualitativ neue Stufe erreicht. Vor dem UN-Sicherheitsrat verwies er auf einen konkreten Vorfall am Flughafen Leipzig: Anfang August entschärften Experten dort eine mit Sprengstoff beladene Drohne, die neben ukrainischen Frachtflugzeugen positioniert war. Russland habe versucht, die Maschinen in die Luft zu jagen – und dieser Fall sei kein Einzelfall.

Drohnenanschlag in Leipzig als Beispiel hybrider Kriegsführung

Der Vorfall in der Flughafenhalle Leipzig steht exemplarisch für eine Entwicklung, die westliche Sicherheitsbehörden seit Monaten beobachten: Russland weitet seine verdeckten Operationen zunehmend auf NATO-Territorium aus. Die sprengstoffbeladene Drohne richtete sich gezielt gegen ukrainische Transportkapazitäten auf deutschem Boden.

Wadefohl betonte vor den versammelten UN-Mitgliedern, dass sich diese Angriffe gegen alle Länder richten, die die Ukraine und das Völkerrecht unterstützen. Die Eskalation unterstreiche die Notwendigkeit einer koordinierten Antwort des Westens.

Zelenski fordert Waffenruhe vor dem Winter

Auf internationaler Bühne verschärft auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenski seinen Ton gegenüber dem Kreml. Er warnte offen davor, dass der bevorstehende Winter für die Ukraine äußerst hart werden könnte – kündigte aber zugleich an, Russland denselben Druck spüren zu lassen.

Zelenski formulierte dabei klare Forderungen für eine Friedenslösung:

  • Eine Waffenruhe noch vor Beginn des Winters
  • Ernsthafte und substanzielle Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien
  • Konkrete Schritte zur Deeskalation durch alle Beteiligten

Die Antwort des russischen Außenministers im UN-Sicherheitsrat fiel prompt und unmissverständlich aus: In keiner Phase werde Russland seine Angriffe pausieren.

Trump setzt auf „großen Deal” – und lädt Putin zum G20 ein

US-Präsident Donald Trump hält unterdessen an seinem Ansatz fest, den russischen Angriffskrieg durch einen umfassenden Verhandlungsdeal zu beenden. Bereits am Dienstag war ein Treffen mit Trump geplant. Konkrete Details zu dem angestrebten Abkommen nannte er nicht, zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass „etwas passieren” werde.

Gleichzeitig sorgt Trump für Aufsehen mit einer weitreichenden diplomatischen Geste: Er lud Wladimir Putin zum G20-Treffen ein, das in einem seiner Golfclubs in Florida stattfinden soll. Damit würde Putin eine internationale Bühne erhalten, die westliche Partner ihm nach dem Angriff auf die Ukraine weitgehend verweigert hatten.

Trump bezeichnete die Einladung als Gelegenheit für Putin, nicht nur mit ihm, sondern auch mit anderen Staats- und Regierungschefs in Kontakt zu treten. Ob Putin die Einladung annimmt, blieb zunächst unklar.

Krieg ohne Pause: Die Lage in der Ukraine bleibt angespannt

Während Diplomaten in New York debattieren, gehen die russischen Angriffe auf die Ukraine unvermindert weiter. Die Diskrepanz zwischen internationalem Verhandlungsdruck und militärischer Realität vor Ort bleibt das zentrale Problem jedes Friedensprozesses.

Die Warnung Wadefohls vor dem UN-Sicherheitsrat macht deutlich, dass der Konflikt längst nicht mehr nur auf ukrainischem Boden stattfindet. Hybride Operationen auf europäischem Territorium, Sabotageakte und Desinformationskampagnen sind zu festen Bestandteilen der russischen Kriegsstrategie geworden. Wie die internationale Gemeinschaft darauf reagiert – und ob Trumps Dealansatz Früchte trägt – wird die Sicherheitslage in Europa in den kommenden Monaten maßgeblich bestimmen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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