KI-Aktien Comeback: Microsoft und Alphabet im Fokus
KI-Aktien erleben eine Erholung an den Börsen – doch das Comeback hängt von den Quartalszahlen von Microsoft und Alphabet ab. Was Anleger jetzt wissen müssen.
Dieses Video wurde am 28.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die KI-Aktien haben nach einer turbulenten Phase an den Märkten eine spürbare Erholung eingeleitet. Der Nasdaq 100, der Index der großen Technologiewerte, hatte zwischenzeitlich rund 7 bis 8 Prozent von seinem Höchststand verloren – liegt aber weiterhin etwa 17 Prozent im Plus seit Jahresbeginn. Ob das Comeback Bestand hat, entscheidet sich maßgeblich in der laufenden Berichtssaison. Alle Augen richten sich dabei auf zwei Schwergewichte: Microsoft und Alphabet.
Was die Märkte von Microsoft und Alphabet erwarten
Die Nervosität an den Börsen ist spürbar, doch zuletzt hat sich die Stimmung etwas aufgehellt. Der entscheidende Faktor: die Quartalszahlen der Tech-Giganten. Von Microsoft erwartet der Markt nicht nur hohe Investitionen in die Cloud-Infrastruktur, sondern auch konkrete Erträge daraus. Der Cloud-Umsatz soll demnach um mindestens 45 Prozent gewachsen sein.
Bei Alphabet liegt die Messlatte ebenfalls hoch. Analysten fordern eine Umsatzverdopplung im Cloud-Segment. Besonders im Fokus steht zudem das klassische Suchgeschäft des Google-Mutterkonzerns, das inzwischen weitgehend KI-gesteuert funktioniert. Die zentrale Frage lautet: Ist dieses Geschäft trotz des technologischen Wandels noch so profitabel wie zuvor?
Fallen die Zahlen positiv aus, dürfte die Rally an den Technologiebörsen weitergehen. Enttäuschende Ergebnisse hingegen könnten die noch fragile Erholung rasch beenden.
Nasdaq als Börsenbetreiber: eine unterschätzte Investmentidee
Abseits der großen Tech-Konzerne rückt ein anderer Profiteur ins Interesse von Anlegern: die Nasdaq selbst als Börsenbetreiber. Denn immer mehr Unternehmen – darunter nicht nur klassische Technologiefirmen – drängen an die Technologiebörse. General Motors und Hilton Hotels sind Beispiele für Konzerne, die sich durch eine Notierung an der Nasdaq einen sogenannten Halo-Effekt erhoffen: Sie möchten in der Wahrnehmung von Investoren moderner und technologieaffiner wirken.
Dieser Trend zahlt sich für den Börsenbetreiber direkt aus: Jede Neunotierung bringt Gebühren, jede Kapitalerhöhung und jeder IPO spült Geld in die Kassen. Zu den angekündigten Börsengängen zählen unter anderem das KI-Unternehmen Anthropic sowie SpaceX.
- Rund 800 Milliarden US-Dollar sind aktuell in den Nasdaq 100 investiert
- Das Indexgeschäft der Nasdaq ist zuletzt um 39 Prozent gewachsen
- Der Gesamtumsatz stieg zweistellig, die Gewinne noch stärker
- Analysten sehen nach jüngsten Zahlen noch rund 12 Prozent Kurspotenzial
- Rund 90 Prozent der Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf
Starke Fundamentaldaten stützen die Nasdaq-Aktie
Die Nasdaq-Aktie hat zuletzt ein Allzeithoch markiert – was den Einstieg auf den ersten Blick weniger attraktiv erscheinen lässt. Dennoch zeigen die Fundamentaldaten ein überzeugendes Bild. Das Indexgeschäft wächst kräftig, und mit steigender Zahl gelisteter Unternehmen sowie wachsendem Investoreninteresse am Nasdaq 100 steigen auch die laufenden Einnahmen aus Verwaltungsgebühren.
Die Investmentidee hinter der Nasdaq-Aktie ist dabei strukturell getrieben: Solange Technologie das dominierende Thema an den Kapitalmärkten bleibt und Unternehmen aller Branchen von einer Nasdaq-Notierung profitieren wollen, bleibt der Börsenbetreiber ein stabiler Nutznießer des Trends.
Ausblick: KI bleibt Taktgeber an den Märkten
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob das aktuelle Comeback der KI-Aktien nachhaltig ist. Die Berichtssaison fungiert als unmittelbarer Stimmungstest: Können Microsoft und Alphabet die hohen Erwartungen erfüllen, dürfte der Nasdaq 100 seine Jahresgewinne weiter ausbauen.
Längerfristig bleibt das Thema Künstliche Intelligenz ein zentraler Wachstumstreiber – sowohl für die Technologiekonzerne selbst als auch für Infrastrukturanbieter wie den Nasdaq-Börsenbetreiber. Für Anleger mit Risikobereitschaft bietet das Ökosystem rund um die KI-Wirtschaft weiterhin interessante Ansatzpunkte, die über die bekannten großen Namen hinausgehen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.