Papst Leo XIV. in Paris: Messe vor 700.000 Menschen
Papst Leo XIV. feierte eine Freiluftmesse auf dem Place de la Concorde in Paris – 700.000 Gläubige jubelten dem Pontifex wie einem Popstar zu.
Dieses Video wurde am 27.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Papst Leo XIV. hat Paris in einen Ausnahmezustand versetzt: Rund 700.000 Menschen versammelten sich am 27. September 2026 auf dem Place de la Concorde im Herzen der französischen Hauptstadt, um an einer Messe unter freiem Himmel teilzunehmen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche wurde dabei mit einer Begeisterung empfangen, die eher an einen Popstar-Auftritt als an einen Gottesdienst erinnerte. Der Besuch bildete den Höhepunkt einer viertägigen Papstreise nach Frankreich.
700.000 Gläubige auf dem Place de la Concorde
Die Dimensionen des Ereignisses sprachen für sich: Der weitläufige Place de la Concorde, einer der größten Plätze Europas, war bis auf den letzten Winkel gefüllt. Vergleiche mit Massenkonzerten von Weltstars wie Taylor Swift oder Robbie Williams machten schnell die Runde – doch das Publikum war nicht wegen Musik, sondern wegen des katholischen Kirchenoberhaupts gekommen.
Die gewaltige Menschenmenge sorgte auch für erhebliche logistische Herausforderungen. Die Stadt Paris sperrte weiträumig Straßen rund um den Veranstaltungsort, darunter Teile der berühmten Champs-Élysées sowie zahlreiche weitere innerstädtische Verkehrsachsen. Sicherheitskräfte waren in großer Zahl im Einsatz, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Papamobil durch jubelnde Menge
Vor dem Beginn der Messe fuhr Papst Leo XIV. mit dem traditionellen Papamobil durch die dicht gedrängte Menschenmenge. Die Gläubigen jubelten, reckten Smartphones und Fahnen in die Höhe und feierten das Kirchenoberhaupt mit einer Inbrunst, die an große Popkonzerte erinnerte. Sicherheitsexperten und Beobachter zeigten sich gleichermaßen beeindruckt von der Disziplin und der positiven Stimmung in der Menge.
Die Atmosphäre auf dem Place de la Concorde war von tiefer Religiosität und gemeinschaftlichem Erleben geprägt. Viele Pilger waren eigens aus dem In- und Ausland angereist, um den Papst persönlich zu erleben.
Höhepunkt einer viertägigen Frankreich-Reise
Die Freiluftmesse in Paris war der krönende Abschluss eines viertägigen Staatsbesuchs von Leo XIV. in Frankreich. Im Anschluss an die Feierlichkeiten reiste der Pontifex weiter in den Wallfahrtsort Lourdes – eine der bedeutendsten Pilgerstätten des Katholizismus, die jährlich Millionen Gläubige aus aller Welt anzieht.
Die wichtigsten Eckdaten des Papstbesuchs auf einen Blick:
- Dauer des Frankreich-Besuchs: vier Tage
- Veranstaltungsort der Freiluftmesse: Place de la Concorde, Paris
- Zahl der Teilnehmer: rund 700.000 Menschen
- Straßensperrungen: Teile der Champs-Élysées und weitere zentrale Straßen
- Anschlussziel: Wallfahrtsort Lourdes
Frankreich und der Katholizismus – ein neues Kapitel?
Der Massenandrang in Paris wirft ein Schlaglicht auf die anhaltende Bedeutung des Katholizismus in Frankreich, das sich offiziell als laizistischer Staat versteht. Trotz jahrzehntelanger Säkularisierungstendenzen mobilisiert der Besuch eines Papstes in der Republik nach wie vor Hunderttausende.
Beobachter werten den Zuspruch als Signal einer religiösen Revitalisierung in Teilen der französischen Gesellschaft. Ob der Besuch von Leo XIV. nachhaltige Impulse für die katholische Kirche in Frankreich setzt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die Weiterreise nach Lourdes dürfte dabei ebenfalls für große Bilder und starke Symbolik sorgen.
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