Volksbühne: Debatte um exklusives Schwimmbad

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Dieses Video wurde am 13.08.2026 von NIUS auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Berliner Volksbühne sorgt mit einer ungewöhnlichen Aktion für Diskussionen: Das steuerfinanzierte Theater richtet in seiner spielzeitfreien Pause ein temporäres Schwimmbad ein – und das mit rund 300.000 Euro aus öffentlichen Mitteln. Besonders umstritten ist, dass ein bestimmtes Zeitfenster explizit dem schwarzen Kulturverein EOTO (I One Teach One) reserviert wurde. Kritiker sehen darin eine Form der Ausgrenzung und stellen die Rechtmäßigkeit der Mittelverwendung in Frage.

Volksbühne betreibt Schwimmbad statt Theater

Der neue Intendant der Volksbühne, David Liliental, tritt in dieser Spielzeit erstmals an – und sein Haus fällt zunächst nicht mit einer Bühnenproduktion auf, sondern mit einem Badebetrieb. In der spielzeitfreien Zeit wird das Theatergelände in eine Badestätte umgewandelt, zugänglich für Besucher gegen Eintritt.

Kritiker bemängeln dabei grundsätzlich die Zweckentfremdung der Subventionen. Theater erhalten öffentliche Mittel für den Betrieb von Sprechtheater – nicht für die Konkurrenz zu regulären Bäderbetrieben. Ob eine solche Nutzung durch die Theaterförderung gedeckt ist, wird bezweifelt.

Der finanzielle Umfang der Aktion wird von Kritikern ebenfalls als unverhältnismäßig eingestuft: 300.000 Euro seien kein geringer Betrag, der von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern aufgebracht werden müsse.

Reserviertes Zeitfenster für den Verein EOTO

Der eigentliche Kern der Kontroverse liegt in einem Zeitfenster, das dem Verein EOTO – I One Teach One vorbehalten war. Der Verein engagiert sich für die Interessen der schwarzen Community und hatte die Möglichkeit, das Schwimmbad exklusiv zu nutzen. Ursprünglich war das Angebot laut Kritikern klar als Angebot für die „schwarze Community” kommuniziert worden.

Obwohl das Schwimmbad offiziell unter dem Motto „für alle” vermarktet wird, stehe dieses Versprechen im Widerspruch zu der zumindest zeitweisen Exklusivität für eine bestimmte Gruppe. Dieses Spannungsverhältnis ist der Ausgangspunkt für eine breitere politische Debatte:

  • Das Schwimmbad wird öffentlich als offen für alle beworben.
  • Ein Zeitfenster war einem Verein mit explizit schwarzem Community-Bezug vorbehalten.
  • Das Projekt wird mit rund 300.000 Euro aus Steuermitteln finanziert.
  • Die Volksbühne gehört zu den subventionierten öffentlichen Theatern Berlins.
  • Ob die Mittelverwendung dem Förderzweck entspricht, ist rechtlich unklar.

Subventionstheater und politische Ausrichtung

Der Vorfall wird von Kritikern auch als Symptom einer weitreichenderen Entwicklung gewertet: Viele öffentlich geförderte Theater hätten sich von ihrer künstlerischen Kernaufgabe entfernt und seien zu Plattformen einer bestimmten politischen Weltanschauung geworden.

Dabei stehe, so die Kritik, der Begriff „Vielfalt” häufig nur auf dem Papier. In der Praxis führe die sogenannte Diversitätsideologie nicht zu Inklusion, sondern zu neuen Formen der Exklusion – wenn bestimmte Angebote explizit für ausgewählte Gruppen reserviert werden und andere de facto ausgeschlossen bleiben.

Der Begriff Toleranz, so Kritiker, werde in diesen Kontexten selektiv angewendet. Wer nicht dem geförderten Weltbild entspreche, finde in diesen Räumen wenig Platz.

Einordnung: Wo beginnt Diskriminierung?

Die Debatte berührt eine grundsätzliche Frage: Wann ist positive Förderung einer marginalisierten Gruppe legitim – und wann schlägt sie in Diskriminierung anderer Gruppen um? Befürworter solcher Formate argumentieren, dass historically benachteiligte Communities eigene Schutzräume brauchen. Kritiker hingegen sehen in der Finanzierung solcher Exklusiv-Angebote mit Steuermitteln einen Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz.

Die Volksbühne steht damit stellvertretend für eine größere gesellschaftliche Auseinandersetzung um den Umgang mit öffentlichen Geldern, kulturpolitischen Zielsetzungen und dem Verständnis von Gleichheit. Wie Berlin und andere Städte mit der Förderung ihrer Kulturinstitutionen umgehen, dürfte auch in der kommenden Spielzeit politisch diskutiert werden.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (NIUS). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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