Thursday, 29. October 2026
BASF

Deutsche Bank: 1,9 Mrd. Euro Gewinn im Q3 2026

Deutsche Bank erzielt im dritten Quartal 1,9 Milliarden Euro Gewinn und übertrifft Markterwartungen. Die Aktie führt den DAX an – alle Zahlen im Überblick.

Redaktion · 28. October 2026, 14:30 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 28.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Deutsche Bank hat im dritten Quartal 2026 einen Nettogewinn von rund 1,9 Milliarden Euro erzielt – ein Anstieg von rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Frankfurter Geldhaus übertraf damit die Erwartungen des Marktes deutlich und schickte seine Aktie an die Spitze des DAX. Gleichzeitig sorgen starke Quartalszahlen bei BASF und Symrise sowie der Börsenstart von TK Axelis für Bewegung an den deutschen Aktienmärkten.

Deutsche Bank übertrifft Gewinnerwartungen um 10 Prozent

Die Gesamterträge der Deutschen Bank stiegen im Berichtszeitraum von Juli bis September um vier Prozent auf 8,3 Milliarden Euro. Während die Investmentbank einen leichten Rückgang von zwei Prozent verzeichnete, kompensierten die anderen Geschäftsbereiche diesen Rückgang deutlich.

Das stärkste Wachstum lieferte die Unternehmensbank mit einem Plus von neun Prozent. Auch die Vermögensverwaltung trug zum breiten Wachstum bei. Insgesamt übertrafen die Ergebnisse die Gewinnerwartungen der Analysten um rund zehn Prozent.

Börsenstratege Jürgen Schmidt sieht in den Zahlen eine Bestätigung des Konzernumbaus unter Christian Sewing: Die gesunkene Kostenquote und eine geplante Ausschüttungsquote von 60 Prozent unterstrichen, dass die Bank auf dem richtigen Kurs sei. Die Aktie legte zeitweise um 3,4 Prozent zu. Für Anfang 2027 kündigte das Institut neue strategische Ziele an.

  • Nettogewinn Q3: rund 1,9 Milliarden Euro (+2 % zum Vorjahr)
  • Gesamterträge: 8,3 Milliarden Euro (+4 %)
  • Unternehmensbank: stärkstes Wachstum mit +9 %
  • Dividendenrendite auf aktuellem Niveau: rund 4 %
  • Neue Unternehmensziele geplant für Anfang 2027

BASF hebt Jahresprognose an – Aktie gibt dennoch nach

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF wird nach einem besser als erwarteten dritten Quartal für das Gesamtjahr 2026 optimistischer. Das bereinigte operative Ergebnis soll nun zwischen 7,4 und 7,8 Milliarden Euro liegen – zuvor hatte die Spanne bei 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro gelegen. Im dritten Quartal stieg das operative Ergebnis um 15 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.

Profitiert hat BASF dabei unter anderem von Versorgungsengpässen bei asiatischen Wettbewerbern, die durch den Irankrieg stark unter Druck geraten sind. Europäische Anbieter wie BASF konnten Marktanteile gewinnen; selbst in China legte das Unternehmen um 20 Prozent zu.

Trotzdem verlor die Aktie rund 1,3 Prozent. Beobachter werteten dies als normale Reaktion auf Sondereffekte, die das starke Quartalsergebnis begünstigt hatten. Als mittelfristiger Kurstreiber gilt zudem eine mögliche Übernahme des Unternehmens Avonic. Technisch gilt ein Widerstand bei 55 Euro als nächste wichtige Hürde.

Symrise unter Druck: Margendämpfer trotz Umsatzwachstum

Der Duft- und Aromenhersteller Symrise legte im dritten Quartal beim Umsatz organisch um 5,3 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu und beschleunigte damit das Wachstum gegenüber den ersten neun Monaten des Jahres deutlich. Die Jahresumsatzprognose wurde bestätigt.

Doch die Margenprognose für das vierte Quartal wurde auf die untere Hälfte der Spanne von 21,5 bis 22,5 Prozent gesenkt. Das reichte, um die Aktie um rund 10,4 Prozent einbrechen zu lassen. Marktbeobachter sehen in dem Rücksetzer jedoch eine potenzielle Einstiegschance: Die Kursziele der Analysten reichen bis 110 bis 120 Euro, und die strukturelle Nachfrage nach Duftstoffen in der Konsumgüter- und Lebensmittelindustrie gilt als langfristig stabil.

Börsendebüt: TK Axelis startet solide an der Frankfurter Börse

Der von ThyssenKrupp abgespaltene Werkstoffhändler TK Axelis feierte sein Börsendebüt mit einer Marktbewertung von 1,77 Milliarden Euro. Der Eröffnungskurs lag bei 27,80 Euro, stieg im Verlauf des Handelstages aber weiter auf bis zu 30,52 Euro.

ThyssenKrupp-Aktionäre erhielten für je 20 Aktien ein TK-Axelis-Papier ins Depot gebucht; der Mutterkonzern behält weiterhin eine Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent. Strategen sehen die Abspaltung als Teil einer konsequenten Portfoliobereinigung bei ThyssenKrupp, die nach dem Börsengang der Marinesparte fortgesetzt wird. Die Margen im Stahlhandel gelten zwar als dünn, die verhältnismäßig geringe Bewertung mache den Neuling aber zu einer soliden Beimischung im Depot.

Der DAX insgesamt zeigte sich zum Handelsschluss wenig bewegt und notierte mit einem minimalen Plus von 0,06 Prozent – Anleger warteten auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed sowie auf die Quartalszahlen von Microsoft und Alphabet. Der Ölpreis stieg zwischenzeitlich um zwei Prozent, nachdem Houthi-Angriffe auf eine saudi-arabische Raffinerie Versorgungssorgen auslösten, beruhigte sich jedoch nach einer neuen diplomatischen Initiative im Irankonflikt wieder.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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