DAX-Vorstandsgehälter 2025: Wer verdient am meisten?

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Dieses Video wurde am 13.08.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das DAX-Vorstandsgehalt hat 2025 gleich zweimal die Marke von zehn Millionen Euro geknackt. An der Spitze steht SAP-Chef Christian Klein mit einer Gesamtvergütung von 10,9 Millionen Euro – trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr. Dahinter folgt Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing mit 10,5 Millionen Euro. Das geht aus einer Auswertung der Anlegerschützer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hervor. Der Durchschnitt aller DAX-Vorstandsvorsitzenden lag 2025 bei 6,1 Millionen Euro – fast 95-mal so viel wie das Einkommen eines durchschnittlichen Vollzeitbeschäftigten in Deutschland.

Christian Klein (SAP): Spitzenreiter trotz Kursrückgang

SAP-Chef Christian Klein führt das Gehaltsranking der DAX-Vorstände an, obwohl die SAP-Aktie im Jahr 2025 mehr als elf Prozent an Wert verloren hat. Ein erheblicher Teil seiner Vergütung ist variabel und an den Unternehmenserfolg gekoppelt. Dieser Performance-Mechanismus führte dazu, dass Klein weniger verdiente als noch im Vorjahr – mit 10,9 Millionen Euro blieb sein Einkommen aber dennoch an der Spitze des gesamten Index.

Das Beispiel SAP zeigt, wie eng variable Vergütungsmodelle und Aktienkursentwicklung miteinander verknüpft sind. Steigt der Kurs, steigt das Gehalt – und umgekehrt. Kritiker sehen darin zwar einen sinnvollen Anreiz, fordern aber transparentere Kriterien bei der Bemessung solcher Boni.

Christian Sewing (Deutsche Bank): Kursrally treibt Gehalt nach oben

Auf Platz zwei der bestbezahlten DAX-Vorstände liegt Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing mit einer Vergütung von 10,5 Millionen Euro. Sein Gehalt stieg im Vergleich zum Vorjahr, was unmittelbar mit der starken Aktienperformance der Deutschen Bank zusammenhängt: Der Kurs hat sich im Jahr 2025 nahezu verdoppelt und zählte damit zu den stärksten Werten im gesamten DAX.

Der direkte Zusammenhang zwischen Aktienkurs und Vorstandsvergütung wird hier besonders deutlich: Eine außergewöhnliche Wertentwicklung schlägt sich entsprechend in einer höheren Gesamtvergütung nieder – aus Sicht der Anlegerschützer ein Zeichen gut funktionierender Anreizsysteme.

Überraschung: Bayer und Rheinmetall im Vergleich

Als besondere Überraschung gilt der Fall von Bayer-Chef Bill Anderson. Der Pharmariese galt jahrelang als Sorgenkind des DAX – 2025 vollzog die Aktie jedoch eine bemerkenswerte Kehrtwende und stieg um 91 Prozent. Anderson kassierte dafür fast zehn Millionen Euro Vergütung.

Einen noch stärkeren Kursanstieg verbuchte Rheinmetall: Die Aktie des Rüstungskonzerns legte 2025 um stolze 154 Prozent zu. Vorstandschef Armin Papperger belegte beim Gehalt dennoch nur Platz 21 und verdiente rund 6 Millionen Euro – damit liegt er nahe am Durchschnittswert der DAX-Chefs.

  • Christian Klein (SAP): 10,9 Mio. Euro – Platz 1
  • Christian Sewing (Deutsche Bank): 10,5 Mio. Euro – Platz 2
  • Bill Anderson (Bayer): knapp 10 Mio. Euro – Platz 3
  • Armin Papperger (Rheinmetall): rund 6 Mio. Euro – Platz 21
  • Durchschnitt DAX-Vorstandschefs: 6,1 Mio. Euro

Anlegerschützer: Legitimation durch Wertschaffung

Aus Sicht der DSW-Anlegerschützer ist nicht die absolute Höhe einer Vergütung entscheidend, sondern ihre Begründbarkeit. Eine hohe Bezahlung sei dann angemessen, wenn sie Ausdruck außergewöhnlicher Wertschaffung für die Aktionäre sei. Dieser Grundsatz erklärt, warum Gehälter in Jahren mit starker Aktienperformance steigen und bei schwächerer Entwicklung sinken können.

Gesellschaftlich bleibt die Diskussion dennoch aktuell: Ein DAX-Vorstandschef verdient im Durchschnitt fast 95-mal so viel wie ein typischer Vollzeitbeschäftigter in Deutschland. Ob die zunehmende Spreizung zwischen Führungsvergütung und Arbeitnehmerlöhnen langfristig akzeptiert wird, dürfte auch künftig ein zentrales Thema in der öffentlichen Debatte bleiben.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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