Wednesday, 7. October 2026
Start›Klima & Umwelt›Cortina d'Ampezzo
Cortina d'Ampezzo

Felssturz in den Dolomiten: Wanderweg gesperrt

Ein gewaltiger Felssturz erschüttert die Dolomiten bei Cortina d'Ampezzo. Behörden sperren Wanderwege und warnen vor weiteren Abgängen.

Redaktion · 6. October 2026, 23:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 06.10.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein massiver Felssturz in den Dolomiten hat die Region bei Cortina d’Ampezzo in Norditalien in Alarmbereitschaft versetzt. Von der Nordwand des betroffenen Bergmassivs löste sich eine gewaltige Felslawine, die donnernde Gesteinsmassen ins Tal schleuderte. Eine ausgedehnte Staubwolke hüllte das gesamte Gebiet ein und erschwerte zunächst selbst Kontrollflüge der Behörden. Nach aktuellem Stand wurden keine Menschen verletzt. Die zuständigen Stellen haben den Bereich weiträumig gesperrt und warnen eindringlich vor dem Betreten der Gefahrenzone.

Felslawine reißt Gesteinsmassen ins Tal

Der Abgang ereignete sich an der Nordwand bei Cortina d’Ampezzo, einem der bekanntesten Tourismusorte in den italienischen Alpen. Die Wucht des Ereignisses war enorm: Gewaltige Felsbrocken und Schuttmassen stürzten in die Tiefe und hinterließen eine dichte Staubwolke, die das Gebiet für geraume Zeit einhüllte.

Erst nachdem sich der Staub gelegt hatte, konnten Einsatzkräfte und Behörden erste Kontrollflüge durchführen, um das Ausmaß des Schadens zu beurteilen und mögliche Opfer zu suchen. Die gute Nachricht: Personen kamen bei dem Felssturz nicht zu Schaden. Ob dies dem Zufall, der Jahreszeit oder bereits bestehenden Sicherheitsmaßnahmen zu verdanken ist, wird noch geprüft.

Wanderweg 401 und alle Zugänge gesperrt

Als unmittelbare Schutzmaßnahme haben die Behörden den Wanderweg 401 sowie sämtliche Zugänge zum betroffenen Bergmassiv vorerst gesperrt. Wanderer und Bergsportler werden dringend aufgefordert, die abgesperrten Bereiche strikt zu meiden.

Die Sperrung betrifft eines der beliebtesten Wandergebiete der Dolomiten, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen und jährlich Millionen von Besuchern anziehen. Wann die Wege wieder freigegeben werden, ist derzeit nicht absehbar.

  • Wanderweg 401 ist vollständig gesperrt
  • Alle Zugänge zum betroffenen Massiv sind blockiert
  • Kontrollflüge wurden nach Abzug der Staubwolke durchgeführt
  • Keine Verletzten oder Todesopfer gemeldet
  • Weitere Felsnachbrüche können nicht ausgeschlossen werden

Gefahr durch mögliche Nachbrüche bleibt bestehen

Experten und Behörden untersuchen nun intensiv, ob weitere Felsmassen ins Rutschen geraten könnten. Solche Nachrisse sind nach großen Felsstürzen keine Seltenheit – instabile Gesteinspartien, die durch den ersten Abgang in Bewegung gebracht wurden, können noch Tage oder Wochen später abgehen.

Die Behörden warnen deshalb eindringlich vor dem Betreten der Gefahrenzone. Das Risiko für Unbeteiligte sei extrem hoch, solange keine vollständige Begutachtung des Hangs vorliege. Geotechnische Fachleute sollen das Massiv in den kommenden Tagen systematisch untersuchen.

Felsstürze in den Alpen: Ein wachsendes Problem

Felsstürze in den Alpen nehmen in ihrer Häufigkeit und ihrem Ausmaß zu – Wissenschaftler sehen darin einen Zusammenhang mit dem Klimawandel. Steigende Temperaturen lassen den Permafrost in höheren Lagen auftauen, wodurch der natürliche „Klebstoff” zwischen Gesteinsblöcken verloren geht. Die Folge sind zunehmend instabile Felswände.

Auch starke Regenfälle und Temperaturwechsel begünstigen das Lösen von Gesteinsmassen. Für Regionen wie die Dolomiten, die stark vom Bergtourismus abhängig sind, stellt dies eine wachsende Herausforderung dar. Langfristig werden umfassendere Monitoring-Systeme und Schutzmaßnahmen notwendig sein, um Wanderer und Anwohner zuverlässig zu schützen.

Der aktuelle Vorfall bei Cortina d’Ampezzo verdeutlicht einmal mehr, wie schnell die Natur selbst gut erschlossene Tourismusregionen in Gefahrenzonen verwandeln kann. Die Sperrungen bleiben vorerst aufrecht, bis Fachleute Entwarnung geben können.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

RE

Redaktion

Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schnell, klar und rund um die Uhr aktualisiert.

Kommentar schreiben

Mehr aus Klima & Umwelt

Alle Beiträge →