Wednesday, 28. October 2026
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Donald Trump

Trump kündigt Treffen mit Putin und Selenski an

Trump überrascht mit der Ankündigung eines baldigen Treffens mit Putin und Selenski. Kiew reagiert verhalten – die Positionen der Konfliktparteien liegen weit auseinander.

Redaktion · 28. October 2026, 12:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 28.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

US-Präsident Donald Trump hat überraschend angekündigt, dass es „sehr bald” ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenski geben werde. „Ich glaube, dass dabei große Fortschritte erzielt werden könnten”, erklärte Trump gegenüber Journalisten. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Diplomatie rund um den Ukrainekrieg wieder leicht an Fahrt gewinnt – wenngleich die Positionen der beteiligten Parteien nach wie vor weit auseinanderliegen.

Trump prescht vor – aber ist es mehr als Wunschdenken?

Trumps Ankündigung kam ohne vorherige Abstimmung mit der ukrainischen Seite und löste in Kiew zunächst Schweigen aus. Weder eine Bestätigung noch eine offizielle Reaktion des ukrainischen Präsidialamts auf den Vorstoß des US-Präsidenten lag zunächst vor.

Offen bleibt, ob Trump bereits direkt mit Putin Kontakt hatte und hinter den Kulissen etwas vereinbart wurde – ohne dass die Ukraine davon in Kenntnis gesetzt wurde. Es könnte sich um reines Wunschdenken handeln, aber ebenso um einen bereits abgestimmten diplomatischen Schritt, der die Ukraine zunächst überging.

Beobachter weisen außerdem darauf hin, dass Trump mit Blick auf die bevorstehenden Midterm-Wahlen ein Interesse daran haben dürfte, außenpolitische Erfolge vorweisen zu können.

Ukraine und Russland: Treffen ja – aber zu welchen Bedingungen?

Die ukrainische Seite hat über das 90-minütige Telefonat von Finnlands Präsident Alexander Stubb und Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Støre mit Putin eine klare Botschaft übermittelt: Kiew ist jederzeit zu einem direkten Treffen zwischen Selenski und Putin bereit. Die Überzeugung in der Ukraine lautet, dass nur die beiden Staatschefs in der Lage sind, echte Fortschritte im Friedensprozess zu erzielen.

Russland dagegen beharrt auf einer grundlegend anderen Voraussetzung: Ein Gipfeltreffen solle erst dann stattfinden, wenn ein echter Vertrag bereits ausgehandelt und unterschriftsreif sei. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow zufolge hat Putin seine Einladung an Selenski, für Gespräche nach Moskau zu kommen, erneut bekräftigt – ein Angebot, das für die ukrainische Führung jedoch ein absolutes No-Go darstellt.

Die zentralen Unterschiede lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Ukraine: Direktes Treffen der Staatschefs sofort möglich und sinnvoll
  • Russland: Treffen erst nach Aushandlung eines fertigen Vertrags
  • Treffpunkt: Kiew lehnt Moskau als Ort strikt ab; Russland signalisiert mittlerweile Offenheit für ein Drittland

NATO-Verstimmung nach Telefonat mit Putin

Bereits vor Trumps Ankündigung hatte ein diplomatischer Alleingang für Wirbel innerhalb des westlichen Bündnisses gesorgt. Das 90-minütige Telefonat von Stubb und Støre mit Putin – der erste direkte Kontakt europäischer Ukraine-Verbündeter mit dem Kremlchef seit dem Sommer 2025 – stieß bei einigen NATO-Partnern auf Unmut.

Dänemark zeigte sich laut Berichten offen unzufrieden mit dem Vorgehen der beiden Regierungschefs. Die Aktion verdeutlicht eine wachsende Spannung innerhalb des westlichen Bündnisses darüber, wie der Umgang mit Moskau koordiniert werden soll – und wer in welcher Funktion das Wort ergreift.

Ausblick: Langer Weg bis zu einem echten Frieden

Trotz der diplomatischen Bewegung der vergangenen Tage bleibt der Weg zu einem tragfähigen Friedensabkommen im Ukrainekrieg weit. Die Positionen Kiews und Moskaus zum Ablauf und zu den Vorbedingungen eines Gipfeltreffens sind grundlegend verschieden. Trumps Vorstoß könnte Bewegung in die festgefahrene Lage bringen – oder sich als frühzeitiger Optimismus erweisen, der an der Realität scheitert. Entscheidend wird sein, ob der US-Präsident tatsächlich als ehrlicher Vermittler auftreten kann und ob Russland zu substanziellen Zugeständnissen bereit ist.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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