Thursday, 29. October 2026
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Jahresendrally

Nebius & Solana: Zwei mögliche Verzehnfacher

Nebius und Solana gelten als mögliche Aktien-Verzehnfacher bis 2030. Warum Rechenzentrum-Nachfrage und Alpenglow-Upgrade entscheidend sind.

Redaktion · 28. October 2026, 12:14 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 28.10.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Zwei Investments mit dem Potenzial zur Verzehnfachung stehen im Fokus der aktuellen Marktanalyse von Börsenexperte Alfred Maydorn: der Neocloud-Anbieter Nebius und die Kryptowährung Solana. Beide Werte haben zuletzt unter Druck gelitten – doch die fundamentalen Argumente sprechen laut Maydorn klar für eine starke Erholung und langfristig deutlich höhere Kurse. Gleichzeitig läuft die Q3-Berichtssaison beim S&P 500 besser als erwartet und sorgt für Rückenwind am Gesamtmarkt.

S&P 500: Starke Unternehmensgewinne stützen den Markt

Von den rund 500 Unternehmen im S&P 500 haben bislang etwa 160 ihre Quartalszahlen vorgelegt. Das Ergebnis ist beeindruckend: 85 Prozent der berichtenden Firmen haben die Gewinnprognosen übertroffen – ein Wert, der laut Maydorn selten zu beobachten ist. Besonders positiv: Ein großer Teil dieser Unternehmen hat nicht nur die Erwartungen geschlagen, sondern gleichzeitig den Ausblick angehoben.

Als größte Wachstumstreiber stechen Nvidia und Micron heraus, wobei Micron beim Gewinnwachstum sogar knapp vorne liegt. Insgesamt deutet die laufende Saison auf ein Gewinnwachstum von über 30 Prozent im dritten Quartal hin – damit wäre es bereits das dritte oder vierte Mal in Folge mit einem Wert über 20 Prozent.

Risikofaktor bleiben die Zinsen: Die zehnjährigen US-Renditen liegen aktuell bei rund fünf Prozent. Eine weitere Zinsanhebung gilt mit weniger als zehn Prozent Wahrscheinlichkeit als unwahrscheinlich. Maydorn sieht eine allmähliche Entspannung am Zinsmarkt, die zusammen mit dem starken Gewinnwachstum die Basis für eine mögliche Jahresendrally legt.

Nebius: Neocloud mit vollem Auftragsbuch als Aktien-Verzehnfacher

Der Neocloud-Anbieter Nebius geriet zuletzt stark unter Druck – der Kurs fiel von knapp 300 US-Dollar auf zeitweise 150 Dollar. Auslöser waren Sorgen über die Finanzierung und mögliche Nachfragerückgänge bei Rechenzentrumsleistung. Maydorn hält diese Ängste für übertrieben.

Die wichtigsten Argumente für Nebius im Überblick:

  • Geringe Verschuldung von unter 10 Milliarden Dollar bei noch 8 Milliarden Dollar Cash
  • Ein Großteil der Rechenzentren wird von Kunden vorfinanziert
  • Neue Kreditlinie der Citibank zu günstigen Konditionen (5–7 % Zinsen)
  • Mietpreise pro Megawatt stiegen von 10–15 Millionen auf 20–25 Millionen Dollar in Langzeitkontrakten, kurzfristig sogar bis zu 50 Millionen Dollar
  • Auftragsbücher bis 2030 mit Verträgen für insgesamt 5 Gigawatt Rechenleistung gefüllt

Nvidia-Chef Jensen Huang fasst die Lage treffend zusammen: „The demand for Neo Clouds is off the charts.” Das Angebot kann mit der explodierenden Nachfrage schlicht nicht Schritt halten, da Chips, Kabel und physische Infrastruktur nicht kurzfristig hochskalierbar sind.

Die Bewertungsrechnung von Maydorn: Bei 5.000 Megawatt Kapazität und einem konservativen Preis von 25 Millionen Dollar pro Megawatt ergibt sich ein Jahresumsatz von 125 Milliarden Dollar. Mit einer angenommenen Nettomarge von 25 Prozent und einem KGV von 25 bis 30 sowie einem Aufschlag für Verwässerung durch neue Aktien ergibt sich ein fairer Kurswert von mehreren Tausend Dollar je Aktie bis 2030 – beim aktuellen Kurs von rund 170 Dollar entspräche das einer Verzehnfachung. Zusätzliches Potenzial bringt die Übernahme des israelischen KI-Effizienz-Startups Infer, das die GPU-Auslastung deutlich verbessert.

Solana: Alpenglow-Upgrade macht Krypto fit für tokenisierte Aktien

Solana gilt als zweiter potenzieller Verzehnfacher – diesmal im Krypto-Bereich. Die Blockchain besticht durch ihre extrem hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit und gewinnt zunehmend Bedeutung im wachsenden Markt für tokenisierte Wertpapiere.

Das kürzlich gestartete Alpenglow-Upgrade hat die Transaktionsbestätigungszeit von bisher 12,8 Sekunden auf nur noch 100 bis 150 Millisekunden gesenkt – ein Quantensprung im Vergleich zu Ethereum (12 Sekunden) oder Bitcoin (60 Minuten). Damit ist Solana technisch führend für den Einsatz als Abwicklungsinfrastruktur beim Handel tokenisierter Aktien.

Solana hält aktuell einen Marktanteil von 34 Prozent bei tokenisierten Aktien und liegt damit vor Robinhood (23 %) und Ethereum. Nach dem Alpenglow-Launch stieg das Handelsvolumen auf der Solana-Blockchain binnen 24 Stunden um 230 Millionen Dollar – deutlich mehr als bei der Konkurrenz.

Die aktuelle Marktkapitalisierung von rund 60 Milliarden Dollar lässt bei einer Verzehnfachung auf 600 Milliarden Dollar Raum – ein Kursziel von 1.000 Dollar je Token, das auch Analysten von Standard Chartered für realistisch halten. Selbst eine Rückkehr auf das frühere Hoch von 250 Dollar eröffnet mit gehebelten Produkten erhebliches Renditepotenzial.

Fazit: Korrektur als Einstiegschance

Sowohl Nebius als auch Solana haben zuletzt deutlich korrigiert – nicht aufgrund fundamentaler Schwäche, sondern getrieben von allgemeiner Marktunsicherheit im KI- und Kryptosegment. Die starken Q3-Zahlen des S&P 500, die robuste Nachfrage nach Rechenleistung und Solanas technologischer Vorsprung sprechen dafür, dass diese Korrektur eine Einstiegsgelegenheit darstellt. Wer bereit ist, einen Anlagehorizont bis 2030 mitzugehen, findet in beiden Werten nach Maydorns Einschätzung handfeste Argumente für außergewöhnliche Kursgewinne.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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